Section: News 45345Autor: Diggi
Datum: 15.09.2020
Bereich: News

Die geballte Ladung Doom aus der australischen Wildnis

Run With The Raven

RAVEN BLACK NIGHT

Ein Strom tiefschwarzen Magmas erreicht uns aus dem Süden Australiens: Raven Black Night melden sich mit “Run With The Raven” – ihrem ersten Album seit “Barbarian Winter” (2013, Metal Blade) – zurück.

Die 1999 gegründete Band aus Adelaide eroberte die Undergroundszene mit ihren atmosphärischen Liveshows und ihrer direkten Attitüde im Sturm. So konnte Raven Black Night bereits zahlreiche Auftritte bei australischen wie europäischen Festivals absolvieren und unter anderem die Hardrock-Legenden von Uriah Heep, mit denen sie des Öfteren lobend verglichen werden, auf ihrer Australien-Tour als Support-Act unterstützen.

BandfotoVor dem kommenden Album hat die Band innerhalb der letzten beiden Dekaden zwei weitere Longplayer veröffentlicht. Während die Vorgänger noch stark von den unsterblichen Black Sabbath inspiriert waren, haben sich die Einflüsse der Band seither massiv diversifiziert und vereinen sich nun für “Run With The Raven” in einer Ode an den Doom Metal sowie dessen traditionelle Wurzeln im Bluesrock. Stellt euch einfach vor, wie Muddy Waters beinahe in zäher, heißer Lava ertrinkt, aber von Geoff Tate an der Oberfläche gehalten wird, der die ikonische Slide-Gitarre in den guten, alten Heavy Metal zu entführen trachtet.
Die erste Single “Sheeba (Queen Of The Ravens)” wird sowohl alteingesessene als auch neue Fans heiß auf das außergewöhnliche Release machen. Prägnante Vocals im Stil von Paul Di Anno oder Ian Gillian begleiten rohe, organische Instrumentals, die einen an die guten alten Zeiten – in denen überproduzierte Alben noch nichts als eine bisweilen dunkle Vorahnung waren – zurückdenken lassen. Die mystische Reise, die Bandleader und Songwriter Jim Petkoff zum Schreiben von “Sheeba” inspirierte, verbindet seine eigene Vergangenheit als inniger Fan mit seinem heutigen Dasein als inspirierter Musiker:

“Ich hatte diese Melodie schon seit Ewigkeiten in meinem Kopf, und sie hat mich wahnsinnig gemacht. Erst nachdem ich die Vision einer nordamerikanischen, indianischen Landschaft erlebte, kamen mir jedoch die passenden Akkorde dazu in den Sinn. Sheeba ist wie eine Priesterin, mit Kräften der Verführung und der Weisheit gesegnet. Zum ersten Mal hörte ich das Wort Sheeba, als Jimi Hendrix es in 'Third Stone From the Sun' ins Mikrofon hauchte  – eine unvergessliche Erfahrung. Ich wollte dieses tief bewegende Gefühl ein wenig weiter in die Zukunft tragen.”

https://www.youtube.com/watch?v=87aIilo-JkQ

Tracklist

1. Water Well (5:13)
2. Castle Walls (Tears of Leonidas) (3:53)
3. Searching Your Love (4:06)
4. Angel Eyes (4:20)
5. Sheeba (Queen of the Ravens) (5:43)
6. Visions (4:05)
7. Her Sword of Tears (6:55)
8. Ancient Call (Instrumental) (1:21)
9. Fire And Steel (6:28)
10. Ancient Rivers (1:06)
11. Holy Monastery (5:23)
12. Sheeba - Slight Return  (Instrumental) (1:12)

Gesamtspielzeit: 49:50 min



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