Section: Reviews 45167Autor: Diggi
Datum: 04.07.2020
Bereich: Reviews

...für das "erste Mal"....exorbitant gut...findet ITM!

Death Nova Upon the Barren Harvest

NEKUS

Band:                    Nekus

Herkunft:           Deutschland

Album:                                Death Nova Upon the Barren Harvest

VÖ:                        17.07.2020

Label:                   Blood Harvest

Review:                              

Holla, die Waldfee. Erster Eindruck: Teitanblood-Ästhetik, Teitanblood-Mucke, Teitanblood-Feeling… hier geht es aber nicht um ein neues Album der Spanier von Teitanblood, sondern um die deutschen Nekus aus Marburg, bei denen es sich um eine neue Band zu handeln scheint (zumindest findet die Metal-Enzyklopädie nichts unter dem Namen), über die so weit erst mal keine weiteren Informationen vorliegen. Und keine Sorge, hier wird kein reines Teitanblood-Worshipping kredenzt. Basierend auf einem Gerüst aus ultra-tiefen Gitarren und einer Stimme direkt aus der Gruft brechen Nekus immer wieder auch mal in finstere Stampf-Parts (nicht nur, aber vor allem in Devouring Mills), teils in Kombination mit kontrastierenden Tönen aus höheren Lagen (wunderbar vorgeführt im Mittelteil von Necromancer’s Death Chant) aus. Der letzte Song (Dagger of the Corrupter) hätte auch wie die Faust in die Magengrube auf Temple Nightisdes hervorragendes vorletztes Album (The Hecatomb) gepasst. Besonders hervorzuheben ist das Schlagzeug, welches nicht nur eine gute Mischung aus Gaspedal und Bremse findet, sondern immer wieder auch mal Akzente insbesondere im Becken-Bereich setzt. Die analoge Produktion setzt den Höhlensound ideal in Szene, sodass ich hier im Grunde keinerlei Schwachpunkte finde. Die Sahne auf der Torte wäre noch eine Prise mehr Wahnsinn ins Songwriting integriert.

Fazit:                    

Ich habe eine große Schwäche für diese Art von Musik, weshalb ich sie vielleicht stärker bewerte, als ein neutraler Hörer dies täte. Aber verdammt, diese Sorte Musik funktioniert vor allem über Atmosphäre, und die erzeugen Nekus in den vier Songs über die gesamten 28 Minuten mühelos. Für den ersten Output exorbitant gut.

Punkte:               8 / 10



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