Section: Reviews 45117Autor: Diggi
Datum: 26.06.2020
Bereich: Reviews

..Schluss mit Konsens Gossip! ITM ist zurück und nimmt sich gleich diesen Griechen Verehrern an!

Ερείπια Ψυχών

CAEDES CRUENTA

Band:Caedes Cruenta

Herkunft:Griechenland

Album: Ερείπιαψυχών (Ruins of Souls)

VÖ:16.07.2020

Label:Helter Skelter / Regain

Helter Skelter respektive Regain waren wohl der Meinung, dass das 2014er-Werk Ερείπια ψυχών (Ruins of Souls – laut Google-Übersetzer) unbedingt noch mal auf Vinyl und Cassette erscheinen muss. Warum, ist mir nicht so ganz ersichtlich, insbesondere dann nicht, wenn es noch eine ganze Armada an Alben gibt, die viel dringender einer Vinyl-Veröffentlichung bedürften (Hexekration Rites (FRA), Ominous Shrine (FRA), Theurgia (VEN), Selbst (VEN), etc.).

Das Promo-Schreiben verschweigt nicht, dass sich Caedes Cruenta als Fackelträger jener Fackel verstehen, die ihre Landsmänner von Rotting Christ, Varathron, Necromantia und Co. schon vor Jahrzehnten entzündet haben. Dass das Album dann aber – vom Intro vielleicht abgesehen – von der ersten bis zur letzten Note extremst eng an DEM Referenzwerk für „Griechen-Sound“ (Thy Mighty Contract) angelehnt ist, und zwar nicht nur, was die Spielweise angeht, sondern auch den Sound, das hätte ich jetzt nicht vermutet. Mitunter meine ich sogar Riff-Ideen vom besagten Album wiederzuerkennen.

Nicht falsch verstehen: dieser Sound geht mir sehr gut rein, aber reines Worshipping ohne jede individuelle Note und leider auch ohne die atmosphärische Tiefe halte ich für totale Verschwendung undin diesem Falle sogar für einigermaßen erstaunlich, da ein paar der Band-Mitglieder auch in anderen renommierten und/oder interessanten Bands mitmischen. Fazit:Nicht schlecht gemacht, aber lieber zu den Originalen greifen.

Punkte:5 / 10



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