Section: Reviews 44367Autor: Diggi
Datum: 02.02.2020
Bereich: Reviews

..formidabler Death-Doom aus Dänemark!

Puritan Masochism

KONVENT

HORNELLA!

Das KONVENT nun bei Napalm Records gelandet sind, könnte ein ganzes Sub Genre wiederbeleben, denn der Patient Death-Doom Metal hat sich in den letzten Jahren nach intensiven Affären mit Black, Post und Prog Metal ganz schön verausgabt. Titeltrack und Opener lässt keine Spekulationen zu: Mächtige Riffs, stampfendes Drumming und dazu eine sensationell intensive Bölke von Fronterin Rikke Emilie List. Unglaublich mit welcher Intensität hier der Hörer an die Wand genagelt wird.

Das ist eine ganz andere Liga, als all die Frontcover Gören mit ihrem generischen Gekeife! 'The Eye' lockert den Totenmarsch mit geschickten Tempiwechseln auf, ohne das die Band die Doom Hallen dafür verlassen muss. Okkult-esoterisches Räucherkerzengewese brauchen KONVENT auch nicht.'World Gone' ist der kleine Hit auf einem Album, wo zu keiner Sekunde das Licht eingeschaltet wird. Im pechschwarzen Kohlekeller rutschen wir mit KONVENT auf den Knieen durch die Niederungen eines Genre,welches zuletzt von Krypts erwähnenswert interpretiert wurde.

KONVENT bleiben in der Spur, auch wenn die Gitarrenarbeit bei 'Bridge' ein wenig mehr Luft reinlässt. Dadurch wirkt der 6 Minüter nur noch klaustrophobischer! Tue Krebs Roikjer liefert sich ein fatalistisches Duett bei 'Waste', die absoluten Tiefpunkte im positiven Sinne sind aber 'Ropes pt.I' und 'Ropes pt.II' Ein Drama in 2 Akten, welches an das letzte Celtic Frost Album erinnert, natürlich dann auch an die ein oder andere Triptykon Messen.

Genre Liebhaber haben KONVENT längst auf dem Zettel!

7 Points. Erschienen über Napalm Records! 



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