Section: Reviews 43889Autor: Diggi
Datum: 27.10.2019
Bereich: Reviews

Der Andy.....

Death To Pop

DOUBLE CRUSH SYNDROME

HORNELLA!

Andy Brings, ist und bleibt eine der coolsten Säue auf diesem Planeten. In einem bleibt sich das Allround Talent treu: Bloss nicht wiederholen und immer schön den vergrätzten Stänkerlegionen da draussen ans Bein pinkeln...."Death To Pop" hat ein knalliges Artwork..passt gut zum Titel, oder will uns da der Gitarrist schon in´s Kino schicken?

Definitiv ernst gemeint ist - wenn man um seine Hingabe zu Metal a la Priest und Co weiss - der ziemlich "harte" Opener 'Whore', natürlich mit der DOUBLE CRUSH SYNDROME Note versehen; sprich einer Prise Punk und Sleaze. Viele haben wohl vergessen, das Andy Brings mit Powergod auch mal eine lupenreine Trad Metal Kapelle am Start hatte... Das ist doch ein formidabler Start! 'Death To Pop' offeriert dann eine neue Mehrdimensionalität in Form von schönen Backings, die fast schon Soulig rüber kommen, dazu hat die Nummer ein dezentes 70er Jahre Disco Flair. Geht gut in die Beine, aber auch in die Hirse. Gute erste Single, die allerdings vermuten lassen könnte, das sich "Death To Pop" nur an dieser Stilistik messen lassen möchte. Nun, wer Andy kennt, der weiss ja, das das sicherlich nicht so ist. Ein echter Asskicker ist das kanckige 'Refuse To Kiss Ass'. So gesehen ein perfekt vertonter Modus Operandi für DOUBLE CRUSH SYNDROME! Auch die zweite Single 'Cocaine Lips' hat dieses Disco! Disco! in sich, die herrlichen Yeah, Yeah! Backings, ist alles meilenweit vom Debüt der Band entfernt und erinnert eher an eine zeitgemäße Interpretation von Slade, T-Rex oder Supermax (falls die hier jemand kennt...checkt die 70er Jahre Kultband mal an, es lohnt sich! d.Verf.) 

Den coolen Strassenrocker 'Souls To Sell' singt Slick Prolidol, würde ich jetzt mal vermuten und das tut Er verdammt gut!  Danach gönnt sich die Scheibe mit ' I´m In Love With You' und 'With Me' eine kreative Atempause, aber bitte, wahrscheinlich sehen das sehr viele ganz anders. Viel besser läuft da der Metal Punker 'We Cannot Be Ruled' rein, mal wieder eine offensichtliche Liebeserklärung an die großen Helden Skid Row und den Ramones. Richtig gut, knackig auf den Punkt geschrieben! 'Tonight' zeigt Andy und Band dann in einem richtig stark ausbalancierten Radio Rocker, der die berühmte 3:30 Minuten Spielzeit aber ignoriert und sich auf knapp über 5 Minuten ausdehnt. Das ich den Rausschmeisser 'Die berühmten drei Worte' eher drüber finde hat nichts mit Engstirnigkeit oder Sissi Alarm meinerseits zu tun... "Death To Pop" hätte viel mehr noch mal einen richtig feisten Riffer zum Ende hin verdient.

7 Points. Erschienen über Arising Empire. 

 



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