Section: Reviews 43859Autor: Diggi
Datum: 21.10.2019
Bereich: Reviews

Eine Band restrukturiert sich..

The Violet Hour

ALUNAH

HORNELLA!

Siân Greenaway hat mit der EP "Amber & Gold" fast genau vor einem Jahr als neue Sängerin ihren Einstand gegeben,was hier bei uns auf Wohlwollen gestossen ist. Nicht wenige sahen das in Teilen anders, aber bereits dort zeichnete sich ab, das der erste komplette Langdreher mit der neuen Sängerin die eigentlich Nagelprobe werden würde. Und "The Violet Hour" ist tatsächlich ALUNAH 2.0 geworden.

'Trappend And Bound' bettet den Hörer in satte Riffs und zupackendem Midtempo. Die reine Doom Metal Vergangenheit klingt trotzdem auf dem gesamten Album immer wieder an, am deutlichsten beim fiebrig sakralen ' Lake Of Fire'. Dann geht es Schlag auf Schlag und ALUNAH steuern sicher und bestimmend mit dem wunderbar dunklen Timbre ihrer neuen Chanteuse - die übrigens im positiven Sinne sehr an ihre schwedische Kollegin von Left Hand Solution erinnert auf gleich mehrere Höhepunkte zu: ' Dance Of Deceit' bereitet den Boden für die soon to be classics 'The Hunt' und 'Hypnotised'. Was für atemberaubende, knackige, mächtige Metal Messen, immer mit diesem Doom Duktus im Subtext.

Auch das Titelstück lässt Zweiflern keinen Raum und etabliert eine erhabene, fast magische Atmosphäre. "Violet Hour" hat klasse Riffs, eine wunderbare Herbststimmung, dezente Entrücktheit und große Refrains. Darüberhinaus eine starke Sängerin. Der Neustart geht weiter, dessen bin ich mir bei ALUNAH sicher!

8 Points. Erschienen über Heavy Psych Sounds



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