Section: Reviews 43754Autor: Diggi
Datum: 01.10.2019
Bereich: Reviews

Ex Shadowkeep Sänger macht mit DGM und Sirenia Musikern gemeinsame Sache...

Downfall

ARK ASCENT

HORNELLA!

Dabei heraus gekommen ist ein lupenreines konservatives Progressive Metal Album welches sich zwar sehr stark an die letzten Veröffentlichungen von Threshold oder auch Dream Theater orientiert, dabei aber wirklich jeden Fan positiv abholt. Was ist der Lackmustest für ein konventionelles Progressive Metal Album der alten Schule? Natürlich die Musiker, natürlich die Qualitäten des Sängers, absolut essentiell ist die Pflichtübung "Longtrack".

Diese wird auf "Downfall" in Form von 'The End Of Time' wirklich ganz hervorragend gelöst! Zunächst wird auch ordentlich gerifft und sich mit den Keys duelliert, so wie sich das gehört, dann wechselt man in halbballadeske Motive, ehe man dann nach knapp 5 Minuten ein richtig zackiges, modernes Progressive Metal Setting etabliert. Keine Frage, ARK ASCENT liefern hier einen krönenden Albumabschluss! Aber was geschieht denn zuvor?

'Arrival' ist ein 03:12 Minuten langes Instrumental Interludium, welches direkt zu Beginn mit der Stimmungsfärbung der Keyboards auf Threshold und Dream Theater als Inspiration schließen lässt. Jedoch lässt die ordentliche Grundhärte, die hier verbreitet wird dann das folgende 'Point Of No Return' ein wenig vermissen, Ok hier gibt Michael Brush von Sirenia an den Kesseln echt alles, aber eine latente barocke Grundstimmung lässt sich auch nicht leugnen. Trotzdem ein verdammt mitreissender, lebhafter Start, auch wenn direkt zu Beginn für den Hörer klar wird, das der Progressive Metal von ARK ASCENT keine großen Überraschungen offerieren wird.

Den groß angelegten Refrain belebt Rogue Marechal mit seinem Können, etwas spaciger und gesetzter setzt dann 'Sanctuary' einen weiteren Höhepunkt. Wie knusprig bei 'Darkest Hour' drauf los geproggt wird, ist zum Zunge schnalzen und wieder wird klar: ARK ASCENT versöhnen die Hörer, die das Abschiedswerk von Mr.Wilson mit Threshold eher so auf Nummer sicher fanden und auch die Dream Theater Alben aus 2013 und 2016 überhaupt nicht goutieren konnten. Insofern ist das hier doch perfekt, das 2 Fangruppen hier ihre helle Freude haben werden. Ein wenig unspektakulär im harten Melodic Metal Stall bockt dann das Titelstück umher, auch der etwas hölzern wirkende Refrain nimmt ein wenig Spannung aus dem bisherigen Hörvergnügen. Das darauf direkt ein gezupftes Instrumental und die Quotenballade folgt, ist dann tatsächlich ein kleiner Downer. Das 06:47 Minuten lange 'The Aftermath' gibt dann wieder mehr Funkenflug und Kraftfutter für klassischen Progressive Metal her. Mit 'Closer To Heaven' folgt dann noch eine kurze Schmonzette, ehe dann der Eingangs erwähnte Track 'The End Of Time' die Kohlen aus dem Feuer holt.

ARK ASCENT sollten unbedingt von der Zielgruppe gehört werden, auch wenn die Band es mit dem arg sterilen Schlagzeugsound übertreibt!

7 Points. Erschienen über Ascent Records. 



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