Section: Reviews 43645Autor: Diggi
Datum: 14.09.2019
Bereich: Reviews

Aus Hamburg mit frischem Hack!

The Harvest

ENDSEEKER

HORNELLA!

ENDSEEKER stehen mit ihrem zweitem Langeisen ad forum und werden regeln, Schädel spalten und Konsens Metaller die Zehnerkarte für den Festival Auto Scooter klauen! Die Hamburger agieren auf "The Harvest" mit dermaßen dicken Klöten, präsentieren sich wie ein Grandseigneur des Genre, so als hätten Entombed, Dismember und Co  Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre vor der Proberaumtür von ENDSEEKER verschüchtert mitgebangt und Riffs geklaut....

Leute, ich habe noch nie eine Schweden Tod Cover Version von Symphony Of Destruction gehört! Klingt wie Dark Throne würden Steel Panther covern? Nein Dudettes und Dudes das ist cool as fuck und manifestiert ein in sich ruhendes Selbstverständnis einer Band, die ihren eigenen Stil gefunden hat, der von Grave, Dismember, Entombed und Co begründet wurde, aber von ENDSEEKER exhumiert wurde. 'Parasite' beginnt mit dem Durchladen einer Handfeuerwaffe - At The Gates anyone? - und dann wird in unter 3 Minuten alles auf Türschlitzhöhe gebumst! Herrlich! Auch 'Pulse' ist immer kurz davor, zu kippen, zwischen Eskalation und purer Wucht. Groove und Riffmacht gehören zum Schweden Tod aber auch dazu, hier wuchten ENDSEEKER mit 'Cure' einen exorbitant starken Vertreter ins Rennen um die Gunst der Hörer, garniert mit massigem Riffing und Sprachsamples tankt sich das Teil durch den Raum.

Im Subtext schwingt auch immer mal eine Crust und Schweine Rock Kante mit, bei dem wild um sich schlagenden 'Spiritual Euphoria' schaffen die Hamburger eine Blaupause, für alles was da zukünftig noch kommen mag.... An Plagiatisten und Speichellecker! 'Whores Of War' agiert im groovigen Unleashed Segment und hinterlässt auch da einen bravorösen Eindruck. Die Leads flirren, der Beat passt.

Mit dem Titelstück 'The Harvest' steigt die Band dann wieder im Uptempo Segment in den Ring und sorgt dafür das eine wahre Stampede durch die heimischen Vier Wände fegt.

"The Harvest" hat 9 erstklassige Nummern an Bord, dazu das Megadeth Cover als Bonus. Dank ENDSEEKER brauchen sich Schweden Tod Lunatics im Verbund mit Revel In Flesh und Entrails um die Altvorderen des Genres keine Gedanken mehr zu machen.

9 Points. Erschienen über Metal Blade Records.

 



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