Section: Reviews 43306Autor: Diggi
Datum: 23.07.2019
Bereich: Reviews

Chile Metal en Vivo!

Anacronia

HEMISFERIO

HORNELLA!

HEMISFERIO sind definitiv Stoff für Untergrund Archäologen und Banger , die  es auch mal gerne ein wenig spleenig mögen. Spleenig nicht im Sinne von überzogener Eigendarstellung, sondern was den tiefverwurzelten Bezug zu Proto Metal Spielarten jedweder Couleur angeht. Das Material auf diesem hervorragend direkt produziertem Debüt könnte „the missing link“ zwischen Maiden´s Piece Of Mind sein (Hier als Bezugspunkt die ersten zaghaften Versuche in Richtung narratives Songwriting in Form von To Tame A Land, d.Verf.) und der Rohheit und doch damaligen Fortschrittlichkeit von Juggernaut, dazu ein wenig Nasty Savage zu Ìndulgence Zeiten, alles mit einem doppelten Schuss Crystal Logic von Manilla Road abgeschmeckt.

‚Tres Sombras‘ präsentiert einen überschwänglich agierenden Sänger, dazu überbordende Spielfreude, die nur mit Mühe in diesen knapp 8 Minuten gebändigt werden kann. Da klackert der Bass mal übermotiviert laut aus den Boxen, dann wird wieder fast klassische US Metallisch der rote Faden wieder aufgenommen. Ein Freudenfest! ‚Las Parablas Ya No Existen‘ überzeugt dann mit einer kompakteren Herangehensweise und einem griffigen Refrain, der dezent an uralte Warlock erinnert. HEMISFERIO wirken auf der einen Seite wie ein Rudel ausgehungerte Wölfe, mit Stücken wie ‚En Ausencia‘  beweisen die Chilenen aber auch, das Sie das Florett ebenfalls führen können. Toller US Heavy Rocker!‘Visicitud‘ ist eine s von zwei Instrumentals auf „Anacronia‘ und ist Uralt Omen und Maiden Worshipping in allerbester Manier!

Cooles Album, außerdem mit einem atemberaubenden Artwork von Adam Burke endveredelt, welches alle KIT und HOA Maniacs amtlich abfeiern werden!

8 Points. Erschienen über Dying Victims Productions.



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