Section: Reviews 43136Autor: Diggi
Datum: 25.06.2019
Bereich: Reviews

Griffiger 4 Tracker mit The Very End Sänger Björn....

Ruins Of Gold

HARKON

HORNELLA!

HARKON sind Ruhrpott. Ehrlich. Schnörkelos. Mitreissend. Aber auch viel mehr, denn was Björn Gooßes hier mit seinem ehemaligen The Very End Kollegen Volker Rummel an der Gitarre und Marcel Willnat am Bass und Lars Zeher am Schlagzeug abliefert ist gleichzeitig so wertig, das die Vier Stücke auf "Ruins Of Gold" auch überall bestehen können. Die Herren werden sich in´s Fäustchen lachen, denn HARKON sind - trotz aller musikalischer Aufrichtigkeit - schwer zu fassen. Etwas besseres kann einer neuen Band doch gar nicht passieren, oder? Auch wenn es stilistisch als Vergleich hinkt, man fühlt sich an Grenzenlos Metaller wie Substyle, Kyyria, oder Suburban Tribe anno 2001 erinnert. Auch das enin oder andere Solo Werk von Devon Graves kommt dem Hörer aufgrund der Substanz in den Sinn.

'Ruins Of Gold' wirkt als Opener und Titelsong zunächst fast unauffällig, im Gegensatz zu so fulminanten Hookern wie 'Round and Round'. Björn sing hier durchgehend äußerst souverän und berührend mit seiner klaren Singstimme, somit erhält jedes Stück auf den superb groovenden instrumentalen Unterbau einen omnipräsent melancholischen Unterton. In Wechselwirkung mit den metaphorisch angelegten Texten ergibt sich so ein kohärentes Vergnügen für alle Sinne.

HARKON legen Wert auf adulte Melodien, ganz großartig ist der Weltschmerz verbreitende EP Closer 'Take It Slow'. Seelenblues in Vollendung. "Ruins Of Gold" ist was für den Classic Rocker und den Metaller, einfach weil die Musik so verdammt gut ist. Hoffen wir das HARKON nicht eine einmalige Spielwiese der beteiligten Herren ist!

Es sollte klar sein das hier Björn selbst als Killustrations Cheffe Hand an das wie immer grandiose Cover Artwork gelegt hat!

8 Points. Eigenproduktion



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