Section: Reviews 43135Autor: Diggi
Datum: 24.06.2019
Bereich: Reviews

Allerfeinster Heavy-Black-Speed Metal mit Herzblut Zertifikat!

Under The Witching Cross

BEWITCHER

HORNELLA!

Mittlerweile hat sich das Micro Sujet Midnight Metal mit all seinen Kapuzenfreddies fast schon wieder gesund geschrumpft, da kommen BEWTICHER gerade recht. Die Portland Banger überraschen mit einem hochmusikalischen und orignellen zweiten Langspieler. Egal ob wie beim Opener handelsüblicher, aber verdammt konsequent dargebotener Blackend Thrash in Form von ‚Savage Lands Of Satan‘ oder eine Proto-okkulte Speed Metal Messe wie bei ‚Hexenkrieg‘; Die Amis überzeugen mit kompositorischer Reife, hier wird nicht wild oder marktschreierisch drauf los geholzt, hier soll Qualität und Spielwitz den Hörer abholen.

‚Heathen Woman‘ eröffnet beschwingt im Walpurgis Night Modus von Running Wild, schwenkt dann mal zu Motörhead rüber, tanzt mit alten Destruction um das Lagerfeuer und chillt dann in einem archaischen klassischen Doom Beat. Es passiert viel bei BEWITCHER, Sie sind nicht die nächste generische Venom, Chaos und Co Kapelle.

Klassischer Heavy Metal im stampfenden Gewand geht bei BEWITCHER auch, denn ‚In The Sign Of The Goat‘ ist Adrenalin und Testosteron pur. Vorsicht bei einer Überdosierung! Ja und dann sind da immer wieder so Juwelen wie ‚Rome Is On Fire‘, das sind Stücke die weite Teile der Konkurrenz ganz schön bieder erscheinen lassen. Mit einem sehr stimmungsvollen, sehr klassischen Heavy Doom Epos wird die Scheibe abgeschlossen. Alleine für die Gitarren Ideen bei ‚First Moon Ritual‘ würden sehr viele Mercyful Fate Kopisten ihre letzte Palette Dosenbier und obendrauf ihre gesamte King Diamond Bootleg Sammlung in Zahlung geben wollen. Bravo, BEWITCHER!

"Under The Witching Cross" ist so etwas wie der vielschichtigere, mehrdimensionale Bruder zur aktuellen Nocturnal Witch (und wieder regelt die Hexe..d.Verf.), die in ihrer Tiefenschärfe wunderbar kontrastiert!

8 Points. Erschienen über Shadow Kingdom Records



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