Section: Reviews 42921Autor: Diggi
Datum: 13.05.2019
Bereich: Reviews

Ein Titel wie eine Kampfansage!

Destiny Calls

CHEVALIER

HORNELLA!

Hmmm...manchmal wundert man sich nur noch. Kam ich seinerzeit mit dem "Demo" der Finnen "A Call To Arms" produktionstechnisch schwer zu recht, so nörgeln und meckern nun die Journalisten über den zu rumpelig geratenen Klang auf dem eigentlichen Debüt. Das Klangbild ist sicherlich nichts für Audiophile Hardliner, passt aber ganz wunderbar zum wunderbar kruden Mix aus Speed, Epic und Kautz Metal. Ganz wunderbar stimmungsvoll sind die kurzen Interludien auf diesem Album, mal spooky-spleenig wie bei 'Introduction' oder an Uralt-Manowar mahnende Klänge wie bei '...as The Clouds Gather'....Noch besser ist der Gesang von Emma geraten, die hier eine Blaupause in Sachen Echt-Metall Gesang liefert.

Ja, das Schlagzeug ist undifferenziert abgemischt, die Gitarren kratzen hier und da, aber so krass daneben ist das hier dann doch nicht. Ich möchte hier an so heilige Kühe wie an einige Manilla Road Alben, oder das wirkllich kriminell mies in den Dreck produzierte Satans Host Debüt erinnern.... ( das grösste Verbrechen, welches je ein Mischpult aus der Entfernung gesehen hat! d.Verf.)

Dafür sind die Stücke einfach zu stark! 'The Immurement' ist ein guter Einstieg, kultige Spoken Word Passagen leiten den neuen Bandklassiker 'The Curse Of The Dead Star' ein. Was für ein Rohdiamant, hier sind echte Lunatics gefordert, die sich auch mal durch eine versumpfte Soundlandschadft kämpfen und dann einen kapitalen Schatz heben! 'Road Of Light' ist noch intensiver, 'Stomrbringer' lässt jeden Rumpel Metaller nach Lut schnappen!

Ganz außergewöhnlich is die Gitarrenarbeit der finnischen Überzeugungstäter. Was Mikko und Tommi abfeuern, ist Kraftfutter für Cirith Ungol und Savage Master Messdiener!

"Destiny Calls" kulminiert in immer epischeren Auswüchsen, immer wieder durchtränkt von dem kristallklaren Speed Metal Organ von Emma, dazu dieses Donnergroll Drumming von Joel....

CHEVALIER  liefern mit dem eigentlichen Debüt nach 2 EP´s einen echten Hammer, sozusagen die diametrale Ausprägung in Sachen Heavy Metal zu Spielmannszügen wie Avantasia, Powerwolf oder Sabaton.

8 Points. Erschienen über Gates Of Hell Records.



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