Section: Reviews 42920Autor: Diggi
Datum: 10.05.2019
Bereich: Reviews

Da ist es also.....

Mana

IDLE HANDS

HORNELLA!

Aus der Asche der Trad US Metaller Spellcaster sind IDLE HANDS seit ihrem Demo respektive der EP in aller Munde und müssen aufpassen, das Sie nicht die nächste Sau werden, die durch das metallische Business Dorf getrieben wird. Grundsätzlich revolutinär ist der Mix aus alte Schule Gothic, Dark Wave Flair und Heavy Metal nicht mehr.... Oft werden in diesem Zusammenhang gerne mal Saviour Machine unterschlagen, die sich aber schlussendlich selbst in die Egofalle geschubst haben und an ihrem dominant-religiösen Überbau zerbrochen sind. Auch hier wurde sakral-anklagender Gothic Gesang mit epischem Metal kombinbiert, die Arrangements waren frisch und wurden somit partiell fälschlischerweise oft als "Progressve Metal" tituliert. Meiner Meinung nach damalige Rat und Hilflosigkeit der Journaille... 

Nach dem Sister Album von In Solitude, dem Beastmilk Debüt oder Scheiben von The House Of Capricorn und Soror Dolorosa, zarten Black Metal Flirts mit dem Gothic Rock kommt es nun auf die Darreichungsform und den Aggregatzustand der Stücke an, um hier die Hörerschaft zu "kicken". Und IDLE HANDS können es; der Opener 'Nightfall' versetzt in absolute Verzückung, energisch, mit britischer Post Punk Eleganz und dem typisch leicht nöligen Goth/Alternative Gesang ist das definitiv ein hervorragender Beginn, besser wird es sogar mit der elegischen Hit Nummer 'Jackie'. Starker Refrain, erinnert an Sisters Gitarren zu Vision Thing Zeiten meets The Mission meets New Moder Army. Wahnsinn!

Richtig die klampfen krachen lasse es die Amis bei 'Cosmic Overdrive', erninnert - wohl auch wegen des Highway Motivs - an das Debüt der High Spirits. Stark, Echt, Mitreissend! Der Lackmusstest für dieses Nischen Sujet ist natürlich der anklagend, schleppende Song und den können IDLE HANDS in Form von 'Don´t Waste Your Time' ebenfalls ganz famos bestehen. Am ehesten an die eigenee Vergangenheit kommt der kompakte Banger 'Give Me To The Night', mit High Energy NWOBHM Riffing! Ein Fest! Auch 'Blade And The Will' ist mehr "Metal" als der schon fabelhafte Beginn des Albums....

Zum Ende hin lässt die Band es auch mal schleifen, nicht jedes Stück ist von gleicher Güte wie die 2/3 des Materials davor. Trotzdem: "Mana" ist ein wunderbar komponiertes, eigenständiges, hartes Rock Album!

8 Points. Erscheint am 10.05.2019 via Eisenwald



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