Section: Reviews 42651Autor: Diggi
Datum: 31.03.2019
Bereich: Reviews

Erstkontakt mit den bayerischen Prog Rockern...

Tales From Outer Space

RPWL

HORNELLA!

RPWL sind an der VÖ Front sehr umtriebig. 8 Studio Alben, eine Best Of und 6 (!) Live Alben stehen zu Buche und mit dem von Pulp Sci-Fi inspirierten Artwork von "Tales From Outer Space" heben die Musiker nun in andere Sphären ab. Nicht ganz, denn die Musik von RWPL ist immer noch sehr "laid back", sehr von Pink Floyd eingerahmt und hochgradig spannend. Die dramatischen Streicher zu Beginn von 'A New World' erinnern an das Jahrhundert Epos Travel von The Gathering, RPWL verschieben hier ihren Fokus auf tolle Gesangs und Gitarrenarangements, unglaublich fesselnd und berührend gelingt ihnen das bei 'Light Of the World' ein 10 Minüter der sich langsam aufbaut und dann in der Retrospektive einer der Stützpfeiler des gesamten Albums ist.

Was ich mir nie vorstellen konnte: "leiser" Prog Rock, getragen von einer Stimme die stark an Justin Sullivan von New Model Army erinnert, dazu dieser omnipräsente Pink Floyd Duktus.... 

Richtig zwingend gut ist dann nach einer 2 Song andauernden "Beliebigkeits-Pause" wieder ein Longtrack: 'Give Birth To The Sun' steht dem dritten STück in Sachen Finesse und Verve in nichts nach. Hier wird verstärkt auf spacige Keyboards Wert gelegt, die sich im weiteren Verlauf immer weiter steigern... Verdammt cool!

"Tales Fom Outer Space" ist eine wunderbar austaierte Rock Scheibe, die ganz klar die ruhigeren Momente in Szene setzt.

Trotzdem: Auch Prog Metaller sollten die verdammt starken Nummern 'A New World', 'Light Of The World' und 'Give Birth To The Sun' anchecken. Das ist allerfeinste Kost um mal runter zu fahren. Eskapismus Galore!

7 Points. Erschienen über Gentle Art Of Music. 



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