Section: Reviews 42090Autor: Diggi
Datum: 31.12.2018
Bereich: Reviews

...grenzenlos...das scheint die Maxime der Band aus der Ukraine zu sein...

Micro

JINJER

HORNELLA!

Die Evolution dieser Band ist tatsächlich atemberaubend, mit "King Of Everything", dem Einstand bei Napalm Records katapultierte sich die Modern Prog Metal Band, die ihre Wurzeln im Metalcore hat sofort in die universelle Wahrnehmung aller Innovations Metaller. "Micro" ist nun die EP, die sicherlich als Wegweiser zum nächsten Album dient. Wer eine absolute Weltklasse Sängerin wie Tatiana Shmaylyuk am Mikro hat, der muss dieses Pfund nutzen! Die Dame wächst immer weiter über sich hinaus und hat bereits fast alle weiblichen Mono-Brüllwürfel weit hinter sich gelassen, nicht erst seit dem atemberaubenden 'Pisces' Video, sollte man diese Frau auf dem Zettel haben. Gibt es eine Inkarnation von Mike Patton? Jawohl, Dudettes und Dudes, gibt es!

Die Videoauskopplung 'Ape' lebt von wahnhafter Polyrhythmik, angetrieben von Bassist Eugene Abdiukhanov und Schlagwerker Vlad Ulasevich. Ein brettharter Tempi Irrsinn, gekrönt von einer Chamäleon-artigen Vocal Performance. Noch besser ist das abwartend beginnende 'Dreadful Moments', das sich dann aber in einen umschmeichelnden Djent versus Soul versus Aggro-Prog Song wandelt. Der Hammer. Geradezu lasziv fordernd kommt das latent psychotische 'Teacher, Teacher!' daher, hier kramt die Band in ihrer Metalcore und Groove Vergangenheit, was dem im "Flow" bei den klaren Gesangspassagen nur zu Gute kommt.'Perennial' bereitet mit beschwörenden Beginn auf den chilligen Instrumental Abschluss 'Micro' vor, aber dieser Track hier hat nochmal alles was JINJER ausmachen: Weltklasse Techniker in der Band, atemberaubende Stück, die unentwegt Haken schlagen und dann ist da noch diese Präsenz einer mächtigen Vision, die diese jungen Musiker/innnen aus der Ukraine antreibt. Mit dieser Vision werden Sie es nach ganz oben schaffen! Seit besser mit dabei, bevor die ganzen bigotten Szenepolizisten diese Band für sich beanspruchen!

8 Points. Erscheint am 11.01.2019 vie Napalm Records. 



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