Section: Reviews 41316Autor: Diggi
Datum: 13.09.2018
Bereich: Reviews

Neuester Dreher des deutschen Quintetts bietet wenig Angriffspunkte....

Arms

ANNISOKAY

HORNELLA!

Natürlich sind diese Modern Metaller zumindest für mich eher nicht alltägliches Hörvergnügen. Aber ich muss nach intensiven Durchgängen von "Arms" (unglaublich stilvolles Cover und Booklet Artwork! d.Verf.) Abbitte leisten, denn ANNISOKAY walzen direkt mit 'Coma Blue', 'Unaware' und 'Goo Stories' alle Pop Metaller auf Türschlitzgröße. Natürlich muss man mit einer Zeitgeist Produktion leben, die aber äußerst hörbar und charmant umgesetzt wurde. Wirklich Pennäler-Melo-mäßig wird es erst mit dem fünften STück, 'Sea Of Tress'. Aber auch hier: Keine daumendicke Kitschschicht. Einfach nur verdammt gute Refrains. Emo-Heulsusen Geschwurbel? Nicht bei ANNISOKAY. Auch das eher fragil startende 'Innocence Was Here' wuchtet sich mit massiven Riffs und stimmigen Arrangements in das Langzeitgedächtnis des Hörers!

Yep, "Arms" ist ein Schnelldreher, bis hierhin gab es so gut wie keine Durchhänger, richtig auf die Kacke haut die Band mit dem Djent-mäßigen Aggro Schub 'Humanophobia' (Titel des Jahres! d.Verf.). Spätestens hier muss jeder noch so verbrämter "Alles Scheisse Finder" konstatieren: ANNISOKAY gehören mit diesem Standard zur europäischen Spitze der Modern Metal Szene! 

Im weiteren Verlauf wird es mal ein weniger ruhiger wie bei 'End Of The World' oder elektronischer wie bei 'Escalators', aber die Band schafft es mit jeder Facette ihres Songwritings zu begeistern und auch zu überzeugen. 

Starke Scheibe, bereits seit dem 17.08. käuflich zu erwerben. Erschienen über Arising Empire.

7 Points.



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