Section: Reviews 40349Autor: Diggi
Datum: 13.05.2018
Bereich: Reviews

Eine Entwicklung wie im Zeitraffer.....

Servants

NEKROKRAFT

HORNELLA!

Damit hatte jetzt niemand gerechnet...Das die Schweden NEKROKRAFT mit dem schwarz-folkig tönenden "Will O Wisp" einen guten Einstand hingelegt hatten, ist auch jetzt noch unumstritten. Die Rolle rückwärts erfolgte mit der Demo Compiliation "Witches Funeral'. eine rohe, abartig charmante Abhandlung der eigenen Vergangenheit. Mit "Servants" scheinen die Herren nun in die mittleren 90er Jahre einzutauchen, einer Phase in der die ein oder andere Black Metal Band sich mehr um Keyboard Arrangements kümmerte und in den Augen der Hardliner ein ganzes Genre in den Dreck zogen.....

Nun, den 'Mourning Palace' findet man bei NEKROKRAFT nicht, aber die dezente Orchestrierung, das mehrdimensionale der Songs und deren Strukturen lässt NEKROKRAFT wieder einmal als Wechselbalg der schwarzen Künste brillieren! Zeimlich geil, was die Band da bei 'Lechery' abzieht. 

'Gateway To Damnation' ist sogar noch strahlender, hat eine noch größere Sorgwirkung und verbindet archaische Historie mit Weitblick und dramatischen Songaufbauten. Den Schweine Galopp beherrscht die Kapelle auch, 'Servants Ov The Black' startet teutonisch stampfend, morpht dann in skandinavische Melo Black Hatz. Sehr cool.

Atmosphärische Highlights auf einem Album, das besonders Limbonic Art Fans in VErzückung versetzen sollte sind dann aber 'The Plague' und 'Brimstone And Flames'

Kaufen! 

8 Points. Erschienen über The Sign Records.



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