Section: Reviews 40319Autor: Sista S.
Datum: 10.05.2018
Bereich: Reviews

Zeitlupentempo

WITCH MOUNTAIN

WITCH MOUNTAIN

Die Doom Metaller Witch Mountain kehren mit neuer Sängerin und selbstbetitelten Album zurück ins Geschehen. Und sie bleiben ihrer Linie treu.Hypnotischer, gaanz langsamer Doom Metal mit Psychedelic Rock Anleihen und bluesigen Gitarrensolos und ab und an sicherlich auch mit einem Hang zum Okkulten, gepaart mit der gefühlvollen und bluesigen Stimme der neuen Sängerin Kayla Dixon. Wie schon beim letzten Album werden 5 neue Songs präsentiert,wobei einer mit 2:30min ziemlich kurz ist und einer mit 14:17min. Überlänge hat.

Insgesamt ist das Album mit knapp 35min.nicht gerade lang geraten,was aber durch das Zeitlupentempo gar nicht auffällt. Nachdem ich das Album das erste Mal durchgehört hatte,war ich ein wenig wie in Trance,f ast schon hypnotisiert. Das musste ich erstmal etwas wirken lassen, bevor ich den zweiten Anlauf nahm. Festzuhalten ist auf jeden Fall,dass Kayla wirklich mit viel Seele singt und selten, aber ab und an, auch schonmal Growls einsetzt. Die Gitarren sind tief gestimmt und braten, die Soli werden mit viel Gefühl gespielt, aber ab und an wird mir auch zuviel auf ein Riff herumgeritten, was manche Passagen etwas langatmig macht.

Obwohl, wenn man einmal in dieser Trance ist und dann auch die Stimme auf sich wirken lässt, dann geht es eigentlich. Man muss sich nur darauf einlassen. Die ersten 3 Stücke gefallen mir auch ganz gut,wobei für mich 'Burn you down'herausragt, bei dem Kayla mit Whoohoho und Aaahaha Parts und passenden Growls glänzt. Ansonsten ist hier ihr Gesang besonders emotional und gefühlvoll,was übrigens auch für das Gitarrensolo gilt. Der Song groovt und hat zwischendurch auch mal, wenn auch nur kurz, einen etwas schnelleren Reiterrhythmus zu bieten.

Das vierte Stück namens 'Hellfire' ist ein gefühlvolles,atmosphärisches,balladeskes Zwischenspiel, bei dem wiederum Kayla glänzt.Kommen wir nun zum Longtrack, der 'Nighthawk' betitelt wurde. Dieser Song hat durchaus viele gute Stellen,hypnotische Riffs, coole Leadgitarren und tollen Gesang zu bieten, ist mir persönlich aber etwas zu langatmig geraten. Insgesamt ein interessantes Werk, welches am 25.Mai 2018 erscheint, in das jeder Doom Interessierte einmal reinhören sollte.



.


^^^ BACK TO TOP ^^^
© 1998-2012 by www.Heavy-Metal.de