Section: Reviews 39889Autor: Sista S.
Datum: 06.04.2018
Bereich: Reviews

Noch ein Wolf

Howling Wrath

Stormwolf

Stormwolf begannen 2014 als Studioprojekt des Gitarristen Francesco Natale und Sängerin Elena Ventura.Im Jahre 2015 komplettierten sie ihr Line-Up mit Gitarrist Dave Passarelli,Bassist Francesco Gaetani und Schlagzeugerin Tiziana Cotella und veröffentlichten das selbstproduzierte Demo 'Swordwind'. Von da an war klar,aus dem Studioprojekt wird eine richtige Band.Das untermauerte man auch gleich,durch verschiedene Live-Auftritte. Nun also das Albumdebüt 'Howling Wrath', welches am 16.03.2018 erschien. Stormwolf spielen klassischen Heavy/Power Metal. Ich habe hier die Digi-Pack Version des Albums vor mir und auch die ist typisch Metal.Bandname, Schriftzug und auch das coole in Nachtblau gehaltene Cover, auf dem ein furchterregender Wolf zu sehen ist, alles typisch Metal.

Was unterscheidet Stormwolf von ähnlich ausgerichteten Bands? Eigentlich nicht soo viel. Eines aber auf jeden Fall.Es haben nämlich nicht so viele klassische Metalbands eine Frontfrau. Und Elena macht ihre Sache wirklich gut.  Sie hat eine klare, kräftige Stimme mit einem bluesigem Touch und trifft sämtliche Höhen.  Jedenfalls unterscheidet sie sich von den Sängerinnen,die ich sonst noch so kenne, wie beispielsweise Marta Gabriel(Crystal Viper), Leather Leone(Chastain), Jutta Weinhold(Velvet Viper) oder Doro Pesch. Apropos Doro Pesch. Von ihr bzw.Warlock wird der Hit 'All we are' gecovert und beschliesst das eigentliche Album.

Auf dem Digi-Pack befinden sich allerdings noch 2 Bonustracks in Form zweier Lizzy Borden Songs,was mich daran erinnert,dass ich von denen schon lange keine Scheibe mehr aufgelegt habe. Kommen wir nun aber zu den 8 eigenen Kompositionen. Der erste Song nennt sich 'Phoenix' und wird durch Windgeräusche und dem Schrei von diesem mystischen Vogel eröffnet,ehe sich durch einen treibenden Rythmus und melodiösen Gitarren,ein starker Midtempo Track entwickelt. Bemerkenswert auch die filigranen und schnellen Gitarrensolos,die quasi bei jedem Song vorhanden sind. Mit 'Marathon' und 'Lightcrusher' hat man 2 Heavy Rocker dabei, die mich ein wenig an Priest oder Saxon erinnern.Am Besten gefallen sie mir aber,wenn richtig auf die Tube gedrückt wird, man in Speed Metal Gefilde vordringt. Dies ist vor allem bei 'Winter of the Wolf' und 'Swordwind' der Fall. Aber auch das Instrumental weiss gut zu gefallen.Treibend, mit ebenfalls schnellen Passagen, erinnert es stark an Running Wild und Maiden.

Der Abschlußtrack 'Soulblighter' bietet dann nochmal alles.Midtempo,Uptempo,Melodie,schnelle Solos,starken Gesang, sogar ein paar Growls bekommen wir zu hören. Wie gesagt,danach folgen ja noch die Coverversionen.Fazit:Einstand gelungen.



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