Section: Reviews 39539Autor: Sista S.
Datum: 13.03.2018
Bereich: Reviews

Simpel präzise Anmache

CLOTURE

DARIUS


Wauzi und heureka…

 

Eine neue Definition für Kraft, Ausdauer, Sphäre, Melancholie und gleichermaßen neuer Härte… soll ich das so stehen lassen? Dieses Statement müßte ja genug Anreiz sein um selbst einmal hinein zu hören – in diesen wunderbaren, neuen Release.

 

Ich überlege gerade weitere Worte zu finden für meine Ausbrüche der Begeisterung. Da fiele mir folgendes ein:
Euphorisches Entzücken – abgerundetes Wohlgefallen – Genuß, Lauschlust und buntes Pläsier… reizvolle Vielfalt als auch faszinierender Überschwang…

Für diese, nach langem Überlegen, gefunden Worte brauche ich erst einmal einen starken Kaffee und dazu trockene Kekse. Und ja, ich muß gleich noch einmal hineinhören um zu bestätigen, dass diese Gefühl nicht täuscht.

 

Ein Genre wie „PostRock und PostMetal“ hinterläßt oft einen faden Beigeschmack weil doch viele Bands recht gleich und leichtsilbrig klingen; nicht so die Mannen von DARIUS. Hier gibt es massiv viele Ausbrüche in verschiende Richtungen gehend – emotionale Hochs und Tiefs – kein Kitsch und Trallala.

 

Song 1 ist in den ersten Sekunden scheinbar einfach gestrickt. Die Riffs sind derb – bissl Stoner angehaucht – und besitzen eine angenehme Monotonie. Echt frech. So manches beginnt seicht und erlebt innerhalb des Songs sagenhafte Stimmungsbögen die zum instrumentalen Moshausbrüchen geleiten.  Es liegt walzende, brachiale Schwere und gleichermaßen Sphäre in der Luft die meine Bildphantasie beflügelt und tolle Bilder malt.

 

Hier ist jede Sekunde zu genießen. Das Album besitzt eigensinnige Eigenständigkeit, hat genug Platz für Ecken und Kanten und schreibt die Geschickte des PostRocks ein bißchen neu. Ein solches Werk funktioniert auch ohne Gesang und läßt genug Raum für Highlights.

 

Leute, unbedingt reinhören. Aber: es wird dafür Ruhe benötigt. Nebenbei reinhören klappt nicht – man muß sich darauf einlassen und konzentrieren.

 

Für mich ist dieses Babe bis jetzt das coolste Ding 2018. Was kann da noch kommen?

 

 

 

Traxx:

1. Glaucal
2. Charlotte
3. Pipistolet
4. Trace

 

Heimat:

Fridbourd - CH

VÖ:

02.03.2018

Band:

Julien Bernard Drums
Daniel Huguenot Bass
Yannick Neveu Gitarre
Sylvain Aebischer Gitarre
Alan Brunetti Gitarre

 

Promo/Label:

Czar Of Revelations

 

Webb:

https://www.facebook.com/dariusband/


 



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