Section: Reviews 39527Autor: Sista S.
Datum: 12.03.2018
Bereich: Reviews

Essener Stahl

Tunguska

GREYDON FIELDS

Die Essener Ruhrpott-Metaller Greydon Fields präsentieren uns ihre dritte Veröffentlichung.

'Tunguska' soll am 28.4.2018 das Licht der Welt erblicken.Was bekommen wir geboten?Auf jeden Fall 10 abwechslungsreiche Songs.Eingängige Stampfer,monolithische Walzen und thrashige Abrissbirnen werden von der Plattenfirma angepriesen und das kann ich durchaus bestätigen.Die Refrains sind meist melodisch,zum Teil auch hymnenhaft.Es wurde mit echten Drums gearbeitet und das Album klingt gut produziert.Durch coole Riffs,gefühlvolle Gitarrensolos und sehr gut passenden Gesang erzeugt man für mich eine mystische,geheimnisvolle Stimmung.Das liegt aber auch an den Thematiken mit denen man sich befasst.Im Titelstück geht es zum Beispiel um die großen Explosionen in Sibirien im Jahre 1908,deren Ursache bis heute nicht geklärt ist.Die einen sprechen von Asteroiden,andere sprechen von Vulkanen,von Aliens ist die Rede oder aber auch das neue Technologien dahintersteckten.Die Band bevorzugt wohl die Kometen-Variante,die auf dem tollen Coverartwork dargestellt ist.Vor so einem Kometeneinschlag kann man durchaus Angst haben,genauso wie vor DEFCON Zero.

So wurde Stück Nummer 5 betitelt.DEFCON bezeichnet den Alarmzustand der Streitkräfte der U.S.A.Eigentlich hat man da die Stufen 5 bis 1.Von daher kann man sich denken,was hier mit Zero gemeint ist.Angst vor Viren,welche uns zu Zombies werden lassen oder auch geheimnisvolle Legenden,wie die über den Prager Golem sind weitere Themen.Interessante Sachen auf jeden Fall,die zum Nachdenken anregen,auch darüber in was für einer Welt wir eigentlich leben.Der Opener 'Soul Survivor' könnte für mich auch auf einem Dio Album stehen.Das nächste Stück 'Autophobia' ist schneller und trashiger und hat einen eingängigen Refrain.'Tunguska' ist eine dieser atmosphärischen Walzen.Hier steuert RA'S DAWN Gitarrist Marek Schoppa Solo 2 und 4 bei. Ein weiterer Gast ist übrigens ihr ehemaliger Sänger Patrick Donath(Wicked Disciple),der auf 'Dancing on our graves' zu hören ist,Eine tolle hymnenhafte Nummer.Ebenfalls hymnenhaft,aber auch sehr abwechslungsreich ist 'The Island',der mal kurz thrashig,dann stampfend und melodisch ist.Alles in allem bietet man uns hier ein tolles Gesamtpaket an,in welches sich reinzuhören lohnt...



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