Section: Reviews 39454Autor: Diggi
Datum: 07.03.2018
Bereich: Reviews

Doom.....einfach mal ganz konventioneller Doom....

From Gold To Ash

APOSTLE OF SOLITUDE

HORNELLA!

Der vierte Langdreher dieser Doom Apostel aus Indiana ist in seinr konservativen Art einfach zu gut, als das ich euch die Scheibe nicht doch noch vorstellen möchte - auch wenn die Platte seit dem 23.02.2018 erhältlich ist. 

"From Gold To Ash" startet mit knarzendem Riffing und wuchtigem Schlagzeug, allerdings gesanglos. Jawohl, 'Overlord' ist ein kurzer Doom Rocker an der Grenze zum Uptempo, im Doom Metal Kontext gesehen. Schade, das man hieraus keinen knackigen Einstieg mit dem hoch empathischen Gesang von Chuck  Brown und Steve Janiak gezaubert hat.  Dafür wird man dann ganz im orthodoxen Gates Of Slumber, Candlemass, Below oder Solstice Stil mit der Messe 'Ruination By Thy Name' profund abgeholt. Dann folgt mit 'Autumn Moon' ein Gitarren Zwischenspiel, das irgendwie wieder den Dampf vom Kessel nimmt und nach dem ersen Hördurchlauf war ich regelrecht verägert. Aber gut, da wusst ich ja noch nicht, das die Amis uns im weiteren Verlauf mit gaaaanz langen, melodischen Doom Metal Songs verwöhnen, die zwar ab und an ein Blues Setting offenlgen ( völlig legitim, ohne Blues, keine Black Sabbath! d.Verf.) aber ansonsten unbeirrt ohne Hippster Dutt und Schicki Micki Brille ihre konservative Interpretation des Doom metal zelebrieren. Absolute Hochlichter: 'Keeping The Lighthouse' und 'My Heart Is Leaving Here'

Wer mal ein wenig Urlaub vom Kreuzüber Folkwang Museum Doom braucht, liegt hier goldrichtig.

7 Points. Erschienen über Cruz Del Sur.



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