Section: Reviews 39374Autor: Sista S.
Datum: 03.03.2018
Bereich: Reviews

Brocovirus

TECHNOLOGY

DON BROCO

 

Brexit or not… is eh vielen Wurst. Was an Bands aus dem Essigpommes-England zu uns kommt, verspricht schon aufregender zu sein.

Don Broco klingt nach Goldkettchen, dicken Eiern und fetter Attitüde. Stimmt auch! Dies ist das bereits dritte Album dieser Band, die mir bislang gänzlich unbekannt war/ist. Die Jungs aus Bedford führen eine lässige musikalische Bandbreite auf. In die eine Richtung passen sie nicht zu 100 %, die andere auch nicht… oder eben vielleicht doch?

Durch die Speaker wird druckvoller Sound gebürstet, energieexplodierend und hundsgemein. Es werden geschickt die verschiedensten Genre zusammengetackert die auch tatsächlich funktionieren. Überleg mal. Da knastert gitarrenlastiger Groovescheiß in mein Ohr, verpaart mit New Metal – Metalcore, Funk (ja, Funk) und ordentlicher Hardcore mit einer Messerspitze Popmusik. Ein paar Stellchen sind keyboarduntermalt aber zum Glück nicht zugepflastert. Jedes Element hat seinen Platz und ist in ausreichender Dosis vorhanden. Die Scheibe hat brazigen, fetten Bass-Sound und der Sänger erfreut sich bester Stimmlichkeit.

Insgesamt ist dies ein schweres Nagelbrett mit lauter Ohrwürmern die „vor allem“ bei geöffneter Bierdose zu konsumieren Spaß bereiten. Wer tanzen will tanzt. Wer moshen will mosht. Wer zum Bier rülpen will soll Bäuerchen machen.

Produzent ist Dan Lancaster. Fragen?

 

Fazit:

Diese Scheibe „made my day“. Ich mag sie. Mit dieser Musik und einer Dosis selbst gestrickter Hühnersuppe wird meine Erkältung noch schneller weggehen, denn gute Laune heilt Körper und Seele. Isso!!!

 

Heimat:

Bedford

VÖ:

02.02.2018

Band:

Rob Damiani - Vocals
Matt Donnelly - Drums
Simon Delaney - Guitar
Tom Doyle - Bass

Promo/Label:

SharpTone Records

 

Webb:
 

https://www.facebook.com/donbroco/

https://www.youtube.com/watch?v=Yc8VGHTlKts

 

 

 

 

 



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