Section: Reviews 39009Autor: Diggi
Datum: 03.02.2018
Bereich: Reviews

Einzelgänger Stephane Thirion stellt das dritte Album zur Diskussion...

A Fleur De Peau

IN SHADOWS AND DUST

HORNELLA!

Das französischer Death und Black Metal bisweilen sehr ambitioniert klingt, sollte bekannt sein. IN SHADOWS AND DUST sind das Projekt eines Mulitinstrumentalisten, der allerdings trotz alleiniger Kontrolle gar keine Ambitionen in Richtung Perfektion hegt. Das der Herr als Verneigung vor dem klassischen Schweden Tod dieses Projekt gestartet hat, hört man denifnitiv noch hier und da! 'Hate' knattert und knüppelt da enorm rotzig aus den Boxen. D-Beat, Lumberjack Drumming, schwedische Melodieführung an den Gitarren, das hört sich stark nach Grave an, die ja immer etwas stumpfer unterwegs waren.

'Betrayal' startet mit Kickdrum Sperrfeuer, agiert im Midtempo, aber auch Knietief im skandinavischen Metal of Death. Der Herr scheint aber auch Lust auf noch mehr archaisch klingenden Hassbratzen gehabt zu haben, denn 'All Is Black' ist ein verdammt übel gelaunter Black Metal/Hardcore Punk Hybrid.

Auch einige folgende Stücke wühlen derbe im übelsten Skandi Black Metal. Das macht "A Fleur De Peau" zwar interessanter, auf Dauer wirkt das aber auch ermüdend. Es hätte mehr so fiese Pit Ungetüme wie 'Slay' gebraucht! Was für ein schlecht gelaunter Death Metal Schläger! Auch 'Empty World' muss als Hochlicht des Albums gewertet werden, wenn es um ICE Tempo geht!

Mit 12 Nummern ist die Scheibe 2-3 Songs zu lang ausgefallen, der kompromisslose Charakter der Scheibe, der ruppige Duktus gefallen aber dann doch.

7 Points. 



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