Section: Reviews 38996Autor: Diggi
Datum: 02.02.2018
Bereich: Reviews

Schwedische Wundertüte....

Post Vulcanic Black

CRUCIFYRE

HORNELLA!

'Mother Superior´s Eyes' an dritter Stelle beginnt mit australischem Young Brüder Flair, ehe das Stück in einen stampfenden Gothic Metal Song kippt.... Das hört sich richtig gut an und hätte so auch in den 90er Jahren seinen Charme gehabt. Aber: CRUCYFIRE sind auf diesem Album eben nicht nur der Düster-Freddi.... Der Opener und gleichzeitig auch das Titelstück dehnt sich auf über 6 Minuten aus und erinnert - Bitte festhalten - an die hypnotisch schleppenden Nummern von Slayer - die Gitarrenleads sind pures Hanneman Worshipping -  an Göttergaben der Marke Only Living Wittness und irgendwie auch an ganz viel - da haben wir es schon wieder - 90er Jahre Songwriting. Auch eine verdammt coole Nummer, aber das Kontrastprogramm wird mit 'Thrashing With Violence' gleich auf die Spitze getrieben. Nomen es omen. Die ruppigen 3 Minuten und 18 Sekunden sind wütendster und stumpfster Thrash Metal, erinnert an uralte Razor, Num Skull und die besessene Ader der Frühwerke von Dark Angel.... 

So weit so verrückt. Weiter geht es im Maiden Galopp, denn 'War Chylde' ist woh der hauseigene Trooper von CRUCYFIRE. Den Bogen zum melodisch sinistren Dosenöffner schlagen die Schweden dann wieder mit 'Black Hyper Moralist (Deemed Antichrist)', nur das das Ganze hier ganz schwer in Richtung aktuellem Okkult Gewürzwarenhandel und alten Venom tendiert, achtet auf den Refrain!

'200 Divisions' wird von einem lupenreinen Echt-Power Metal Refrain der Marke Divine Sin oder Wolf veredelt, während der instrumentale Unterbau irgendwo im rüpeligen Midtempo Thrash agiert. Puuuuhhhh..... "Post Volcanic Black" hat micht 2 Wochen auf Trapp gehalten, aber irgendwie mag ich ja solche Alben. Tatsächlich, wenn es denn zündet, dann erkennt man die filigrane Detailarbeit der Maniacs, dann macht das Album von Vorne bis Hinten Sinn. Bis dahin ist es aber ein langer Weg. Leute zum mit Wandern gesucht!

7 Points .Erscheint am 09.02.2018 via Pulverised Records.



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