Section: Reviews 38981Autor: Diggi
Datum: 31.01.2018
Bereich: Reviews

Bisheriges Meisterstück der Todesmetaller!

Catacombs

ATOMWINTER

HORNELLA!

Das unheilvolle Cello Intro erinnert kurz an Der weißeHai, mit dem Titelstück ist der 70er Jahre Kino Schocker dann aber nur noch ein Goldfisch. ATOMWINTER machen direkt ernst und knattern voll nach Vorne! Der nicht mehr ganz so neue Frontgrunzer O.Holzschneider emanzipiert die Band von den vergangenen Asphyx Vergleichen immer mehr. Dafür sorgen aber auch seine Bandkollegen, die zwar immer noch ihre Liebe zu dem Tulpentodt Kommando durchblicken lassen, aber mittlerweile vie variabler agieren. Abartig viehischer Opener, Hut ab!

‚Dark Messiah‘ wird von einem Body Count Gedächtnis Riff eröffnet, überhaupt findet auf „Catacombs“ viel Morgoth statt….Nicht verkehrt! Das hübsch betitelte ‚Sadistic Intent‘ beginnt fies zäh, schraubt dann aber im Eiltempo Schädel von den Schultern. Sehr geil. Die Produktion ist fast perfekt für die Art des Metal Of Death, den ATOMWINTER zelebrieren. Ich als Fan der ersten Stunde muss klar konstatieren: Mit „Catacombs“ hat die Band gleich mehrere Schritte nach Vorne gemacht, auch wenn ich die ersten beiden Alben und das Demo weiterhin mit den Sachen von Casket, Weak Aside und Scalpture für mit das Beste halte was in den letzten Jahren an Death Metal aus Germoney veröffentlicht wurde. ‚Gathering Of The Undead‘ ist dann auch der obligatorische Hit der Scheibe, mit starker Asphyx Schlagseite. Pulverisierte Urkraft in Tüten ist ‚Necromancer‘, ein Stück das Live für besorgniserregende Zustände vor der Bühne sorgen sollte.  ATOMWINTER haben an den richtigen Stellschrauben gedreht und bewegen sich mit voller Kraft in das Epizentrum der einheimischen Death Metal Bands.

Natürlich ist die fiese Panzerhexe auch wieder auf dem Cover mit von der Partie, die alte Schrulle.

8 Points.

Erscheint am 09.02.2018 via Trollzorn/AFM Records



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