Section: Reviews 38176Autor: Diggi
Datum: 22.11.2017
Bereich: Reviews

Innovations Spürhunde aufgepasst!

I Shall Forgive

THE ERKONAUTS

HORNELLA!

 

Als Motörhead im Prog Gewand wurde das Debüt von THE ERKONAUTS beschrieben… Hmmm…eine gewisse Leck den Arsch Attitüde haben die Wahnsinnigen hier sicherlich, aber wenn man z.B. ‚Globlebl‘ zu Rate zieht, dann fallen einem spontan die mächtigen Mastodon ein und das sollte hier der Band nicht zum Nachteil gereichen werden. THE ERKONAUTS verfügen über einen starken Sänger, der sphärisch genauso wie kautzig-kratzbürstig drauf hat. Der Bass funkt ordentlich, bei ‚Little Mary‘ dachte man zunächst für Sekunden an Faded von Psychotic Waltz, oder an eine Primus Beklopptheit.

„I Shall Forgive“ ist sehr intelligenter moderner Metal, sehr viel Prog im Wortsinn, also kein Geshredder zum Selbstzweck, viele obskure Einfälle ‚The Groove Of The Sorry‘….dieser Bass…. Dazu immer wieder treibende Gitarrenwände , die aktuelle Voivod , erwähnte Mastodon, aber auch den 90er Jahre Schweinerock in sich als Inspiration tragen! THE ERKONAUTS klingen wie eine abespacte Jam aus Scatterbrain, Alchemist und einer verdammt harten Variante der Galactic Cowboys.…ja sogar den ein oder anderen Meshuggah Vibe kann das geübte Ohr erkennen, ohne aber in Dezimalbrüchen due Taktwechsel zählen zu müssen.  Richtig geil ist das meditative ‚Tales Of A Thousand Lives‘. Leute ohne Scheuklappen sollten unbedingt dieses ungewöhnliche Album anchecken. THE ERKONAUTS machen den Unterschied!

8 Points. Erschienen über Indie Recordings



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