Section: Reviews 38085Autor: Bolle75
Datum: 13.11.2017
Bereich: Reviews

Katalanisches Thrash-Debüt....

Psychopathy

NO AMNESTY

Salute!

 

Die katalanischen Thrash-Jungspund-Combo NO AMNESTY  (abgesehen von Sänger Albert, der „schon“ 30 Jahre alt ist sind alle um die 20 Jahre alt) aus Sant Boi de Llobregat bei Barcelona, wurde im Jahr 2012 gegründet. Die damals 15-jährigen Metalheads spielten zunächst Konzerte mit Cover-Songs und ein wenig eigenem Material, bevor 2013 die erste und bisher einzige EP "A New Order for Attack" eingedroschen wurde. Nach drei aus unterschiedlichen Gründen erfolgten Line Up Wechseln an Drums, Mikro und Bass stand 2016 die Band in ihrer jetzigen Form vor dem Einzug ins Studio. Anfang 2017 wurde dann das vorliegende Werk im Axtudio in Barcelona aufgenommen, im September folgte der Deal mit Xtreem Music und ab dem 14.11.2017 steht „Psychopathy“ im Plattenregal.

Den Reigen eröffnen die Katalanen mit einem lupenreinen Thrasher, der auf den klangvollen Namen ‚NOTLD’ (verm. ‚Night Of The Living Dead’, der Verf.) hört und unwillkürliches Fuß- und Kopfwippen verursacht. Die Stimme von Albert passt wie die Faust aufs Auge, ganz schön hohe „The End Is Near“-Screams inklusive. Hier stehen NO AMNESTY Bands wie z. B. den Niederländern DISTILLATOR in nichts nach. Das folgende ‚Among The Blind’ hat ein eingängiges Thrash-Riff  am Anfang und spielt sich unter anderem mit Gang-Shouts tief ins Hör-Zentrum. Wie auch beim Opener und fast allen weiteren Songs gibt’s nicht nur Geballer sondern auch mal die etwas feinere Saite. Da kommt keine Langeweile auf. Das gilt auch für ‚Evil Priest’, welches zwischenzeitlich unter anderem mit tiefen Growls garniert wird und so die Variabilität der Jungs zeigt. Thema feine Saite – ‚The Prophecy’ ist das gut zweiminütige, instrumentale und weitestgehend akustisch daherkommende Intro zu ‚Fight Below The Fire’, der nächsten als Thrash-Granate startenden Nummer, die zur Mitte hin einfach mal ordentlich Tempo rausnimmt um dann wieder durchzustarten. Beim nun folgenden ‚Snake Eyes’ musste ich unweigerlich an PANTERA (wegen des Titels) und an DEATH ANGEL denken. An zweitere aufgrund des Arrangements, welches m. E. so auch von den US-Thrashern mit den philippinischen Wurzeln hätte stammen können. Auch bei den drei restlichen Songs ‚Eternal Night’, ‚Toxic World’ und ‚Time To Bleed’ kommt man nicht umhin, mal an Genre-Größen wie z. B. EXODUS oder auch neuere Bands wie die ebenfalls katalanischen CRISIX zu denken. Ohne jedoch den Eindruck zu haben, man höre Kopien vorgenannter Combos. Mit NO AMNESTY schickt sich eine weitere junge Band an, den etablierten Thrash-Bands zu zeigen, wie man’s macht. Klare Empfehlung.

 

9.0/10 Points, erscheint am 14.11.2017 via  Extreem Music

 

facebook -> https://www.facebook.com/noamnestyband/

bandcamp ->  https://noamnestythrash.bandcamp.com

 

 

NO AMNESTY testen?

 

-> youtube Video   ‚Time To Bleed’: https://www.youtube.com/watch?v=hJqyff7elRw

-> youtube Video  ‚Among The Blind’: https://www.youtube.com/watch?v=ukTB0qPyzxM

 

 

Anspieltipps:  ‚Among The Blind’, ‚Snake Eyes’

 

Tracklist:

01. ‘NOTLD’
02. ‘Among The Blind’
03. ‘Evil Priest’
04. ‘The Prophecy’
05. ‘Fight Below The Fire’
06. ‘Snake Eyes’
07. ‘Eternal Night’
08. ‘Toxic World’
09. ‘Time To Bleed’

 

NO AMNESTY Line Up

Albert - vocals

Xavi - guitar

Jonny - guitar

Mija - bass

Pol - drums

 



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