Section: Specials 38056Autor: Sista S.
Datum: 09.11.2017
Bereich: Specials

Weltmusik

PROJECT MAMA EARTH

Mit Steel Pan und vielem mehr




Eine große, internationale Zusammenkunft – wünschen sich viele – setzen aber wenige um – oft aus Zeitgründen oder anderen Verpflichtungen. Umso schöner ist es, wenn sich, so wie hier, 5 brillante Musiker gemischten Alters zusammen setzen und schöne Songs schreiben.

Die großartige JOSS STONE, die ihre Karriere im frühen Jugendaler begann und mit zahlreichen Musikern gemeinsam brillierte, ist hier maßgebend am Mikro; wo auch sonst?! Joss kann ALLES singen! Ihr größtes Stehvermögen zeigt sie im rockigen Soul und Blues. Das ist definitiv ihr zu Hause. Sie kann aber mehr.

Ich weiß, dass sie kulturell sehr interessiert ist und über den eigenen Genretellerand schaut, wo sie nur kann. Was mir gefiel war z.B. die Zusammenarbeit mit Gisela Joao, die portugisischen Fado singt. Auch dort konnte sich Joss hineinfühlen und gab ihren tollen Beitrag dazu.

Genauso auch hier geschehen. MAMA EARTH ist kein einfacher Durchschnittskram. Das bluesig, chillig soulige wurde mit afrikanischen Rhythmen unterlegt und erlebt dadurch ein wunderbares Aufblühen. Die Musiker ehren die „Mutter Natur“ und bieten ein ausgezeichnetes, genreübergreifendes Klangbild. Schließe ich die Augen und höre zu fühle ich mich inmitten verschiedener bunter Welten.

Was hier leise beginnt kann ganz schön ausbrechen. Joss und Étiennes Gesang ergänzen sich so spektakulär und aufregend – und ja, es ist eine Freude, den beiden zuzuhören.

Ganz spontan trafen sich Joss, Nitin, Jonathan, Joseph und Etienne in Devon (England) – ohne vorgreifendes Songwriting aber guten Ideen und jeder Menge Inspiration. Dieses Projekt ist so unglaublich kraft- und liebevoll, abwechslungsreich und bravöös. Innerhalb von nur 10 Tagen wurde dieses Kraftwerk aufgenommen und wird am 10.11. veröffentlicht.

Ein paar Statements der Truppe:

„Die Chance, dass alles in einer musikalischen Katastrophe enden würde, war groß.“, gibt Joseph zu. „Doch als wir dann gemeinsam im Studio standen, wusste ich, dass das Ergebnis großartig werden würde.“

 „Es war alles sehr spontan.“, erinnert sich Sawhney. „Es ging darum, in kurzer Zeit einen neuen Vibe zu kreieren, den anderen zuzuhören, Ideen einzubringen und kreativ zu sein. Jedes Mal, wenn Du mit so großen Musikern zusammen arbeitest, entwickelst Du Dich weiter, egal wie lange Du selbst schon spielst.“

Diese Worte wirken. Was spontan begann wurde letztendlich ein wunderbares Klangereignis.

Eine Band findet sich

 Die Wurzeln des Projekts reichen bis ins Jahr 2003 zurück. Jonathan Joseph eilte damals nicht nur sein Ruf als talentierter Drummer und Percussionist voraus (u. a. Jeff Beck, Pat Metheny, Ricky Martin).

Zu dieser Zeit begann er, mit der erst 16-jährigen Joss Stone zusammen zu arbeiten.

Ihr Debüt „The Soul Sessions“ verkaufte sich daraufhin weltweit über fünf Millionen Mal und die Freundschaft der beiden blieb bis heute bestehen.

„Ich unterhielt mich mit Joss über ein Drumbook namens ‚Exercises In African-American Funk‘, das ich geschrieben hatte.“, erklärt Joseph. „Es konzentriert sich auf zwei sehr alte kamerunische Rhythmen, ‚Mangambe‘ und ‚Bikutsi‘. Dabei kam mir die Idee zu diesem Album. Ich war schon immer ein großer Fan von Joss, es ist jedes Mal wie ein Segen, mit ihr zusammen arbeiten zu dürfen. Wie hätte ich nein sagen können, als sie mir anbot, die Lead Vocals zu singen?“

Als er die Project Mama Earth Band zusammenstellte, erinnerte er sich an seinen langjährigen Freund Étienne M’Bappé. Der in Kamerun geborene Multiinstrumentalist spielte bereits mit John McLaughlin und Robben Ford.

„Er ist einer der besten Bassisten dieser Welt.“, schwärmt Joseph. „Er spielt sowohl elektrische als auch akustische Gitarren und singt auch.“

Jonathan Shorten produzierte bereits viele Songs aus Stones Studiokatalog und schrieb einige Hits für die britische Sängerin Gabrielle. Nitin Sawhney arbeitete mit Größen wie Sting, Paul McCartney und dem London Symphony Orchestra zusammen.

Die Band war geboren…

Ich hoffe auf weitere Lauschvergnügen dieser Art. Gerne lassen ich mich auch auf andere Sounds ein! Wichtig ist die Überraschung und die Professionalität. Das Scheibchen hat Herz. Mehr bedarf es nicht!!!


Künstler:

Jonathan Joseph
Jonathan Shorten
Étienne M’Bappé
Nitin Sawhney
Joss Stone

Songs:

1 Mama earth

2 Interlude 1

3 Waterfall

4 Interlude 2

5 Spring

6 Interlude 3

7 What would she say?

8 Interlude 4

9 Entanglement

10 Interlude 5

11 Breathe



VÖ 10.11.2017


Webb

https://www.youtube.com/watch?v=LXgK1tZK03A

https://www.facebook.com/jossstone/videos/10155083614895838/

http://www.jossstone.com/

 

 

 



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