Section: Reviews 37983Autor: StevieT97
Datum: 03.11.2017
Bereich: Reviews

Langsam aber sicher bricht die düstere Zeit des Jahres an...

Meta

YLVA

In knapp einer Stunde Spielzeit entfalten die vier Jungs aus Melbourne ein extrem gelungenes Konstrukt aus düsteren Post Metal Riffs, doomigem Drumming und emotionalen Shouts. Dabei beherrscht das Quartett sowohl Atmoshphäre, als auch Struktur und Dramaturgie. Das hebt sie besonders aus der Masse der aufstrebenden Post Metal Bands heraus, denn hier bekommt man anstatt einem endlosen Brei aus düsteren Klängen ein gut aufgebautes Album, das in seiner Spannungskurve fast einem Theaterstück gleicht. Vor allem sind die vier Melbourner trotz ihres langsamen Grundsounds rhythmisch um einiges Kreativer und on Point als viele ihrer Kollegen, die sich auf ihren spährischen Klangteppichen ausruhen. Auch die Leidenschaftlichen Vocals, welche teilweise an Martin Van Drunen von Asphyx erinnern, haben bei mir oft für Gänsehaut gesorgt. Durch die Ergänzung von zwei weiteren Vocalisten bleibt das ganze auch sehr Facettenreich und wird vor allem Live interessant sein.

Abgerundet wird das Album dann auch noch durch eine perfekte Produktion, denn das Albums sticht durch eine ausgewogene Balance zwischen moderner Klarheit und analoger Sludgyness heraus. Das ist vor allem für jene Interessant sein, die Wert auf eine klare Klangästhetik legen und deswegen sonst Probleme mit dem, oft sehr rauen und ungeschliffenen Sound des Genres haben. Ein unbedingter Kauftipp für alle Genreliebhaber und Fans von düsteren Klängen!

Das Album erscheint am 19.11. 2017 über PELAGIC RECORDS und ist als CD, Vinyl und Download erhältlich.

9/10

 



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