Section: Reviews 37970Autor: Diggi
Datum: 02.11.2017
Bereich: Reviews

Es scheint als das wir eine italienische Woche haben....

Et Liber Eris

ADIMIRON

HORNELLA!

Natürlich kenne ich die Band, ohne das ich eine Scheibe in der Sammlung habe. Das fünfte Album, "ET Liber Eris" kann daran etwas ändern. Gestartet als eher belanglose Melo Tod Kapelle steht ADIMIRON nun für enorm hochklassigen Extreme Metal Prog, in der Schnittmenge zwischen aktuellen Decapitated ( Was ist da nur passiert in den US of A? d.Verf.), Meshuggah, Extol und alten Opeth. 'As Long As It Takes' vereint verzwirbeltes Riffing, Oktopus Drumming und gefühlvolles Songwriting zu einem enorm spannenden Konstrukt. Der Hit der Scheibe ist allerdings definitiv 'Joshua Tree 37'! Hört da mal rein, dann hat es euch gepackt.

Besonders interessant: Auch wenn ADIMIRON eine sehr technische Band sind, haben Sie "Et Liber Eris" komplett analog aufgenommen. Auch das sorgt für ein enorm spannendes Hörerlebnis! Der Kontrast der hier zwischen den Polyrhythmik Installationen, der trotzdem sehr empathischen Songwriter Art und der wirklich grandiosen Produktion entstanden ist, ist verdammt fesselnd. 'The Unsaid' bewegt sich im Klargesang, kippt dann aber in einen genial-entrückten Modern Prog Rausch! 'Stainless' startet fragil, nimmt dann aber enorm an Fahrt auf, ehe die Wucht in einem tollen sehr chilligen Refrain Umfeld ausgebremst wird. ADIMIRON haben hier tatsächlich ihr bisheriges Magnus Opus abgeliefert und sollten, Nein müssen nun endlich den Durchbruch schaffen, denn solch ein fesselndes Songwriting muss gehört werden. Die Verbindung zwischen Prog Wahnsinn, modern unterkühlter Härte und subtil begeisternden Melodien ist ein Fest für Genre Aficionados!

8 Points.

Erscheint am 03.11.2017 via Indie Recordings. 



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