Section: Reviews 37884Autor: Diggi
Datum: 26.10.2017
Bereich: Reviews

Der nächste edle Streich....

Lionheart

SERENITY

HORNELLA!

SERENITY sind zurück mit einem weiteren Machtwerk in Sachen wuchtigem Symphonic Metal. Nicht unbedingt meine Kernkompetenz, trotzdem habe ich doch das ein oder andere Album dieser Spielart im Schrank. Die Tiroler legen mit „Lionheart“ nicht nur alles in die Wagschale was sich die Band mit den letzten 5 Alben erarbeitet hat, auch das historische Setting tut sein Übriges und lässt ‚Empire‘ oder ‚United‘ zu nahezu perfekten Symphonic Power Metal Songs werden. In dem Kontext ist das „Perfekt“ allerdings auch ganz wertneutral kritisch zu beleuchten, denn „Lionheart“ ist so antiseptisch wie heroisch. Ein Makel des Genre? Vielleicht! Trotzdem können SERENITY auch echte Riff Brummer, wie bei ‚My Fantasy‘ oder meinem Vorzeigestück auf dem Album; ‚The Fortress (Of Blood And Sand)‘ Musikalisch ist hier alles im grünen und Bereich und Genre Aficionados bekommen hier wirklich alles in Bestform geboten. Richtig geil ist aber der Abschluss: Das enorm variantenreiche Mini Epos ‚The Final Crusade‘. Verdammt cooler Blockbuster Metal. Überhaupt könnte das als neue Genre Bezeichnung für SERENITY herhalten: Auf „Lionheart“ ist so ziemlich alles „Blockbuster“. Das muss man wie gesagt mögen, gehört aber zu diesem Sound wie ein HM2 Pedal zu echtem Schweden Tod. Eines steht fest: „Lionheart“ ist als gesamtes Album unheimlich wertig und was Dramatik und Melodieverständnis angeht gar nicht so weit von den großen Hollywood Buchstaben entfernt, die Grenzen zu Tüll und Tränen sind da dann fließend, so wie großes Gefühlskino halt manchmal auch ist!

7 Points.

Erscheint am 27.10.2017 via Napalm Records



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