Section: Reviews 37843Autor: Diggi
Datum: 21.10.2017
Bereich: Reviews

Purer Kult aus Cleveland....

Black Death

BLACK DEATH

HORNELLA!

So ein Original Vinyl von 1984 ging bei Plattenbörsen oft unter dem Tapeziertisch für dreistellige Beträge weg. BLACK DEATH sind im Untergrund fast genau so kultisch verehrt wie das Soundhouse Tape oder eine Originalpressung des Metal From Hell Debüts von Satans Host (ich verstehe es bis Heute nicht... Sorry Harry Conklin! d.Verf.) Nun kommt die Scheibe zu neuen Ehren und sorgt sofort für Glückshormone, da flocken die Eiweißpeptide, das ist Heavy Metal anno 1984. 

Besonders 'Night Of The Living Dead' und 'The Hunger' klingen wie eine göttliche Fügung aus Exciter und Kiss. Das liegt sicherlich am manchmal sehr ungestümen Drumming und am Timbre des Sängers! Der Shouter Siki Spacek hat die Kapelle übrigens 1977 gegründet. Die Ballade 'When Tears Run Red' ist dagegen im Hier und Jetzt latent grenzwertig.Kein Ding, denn das Mini Epos 'Fear No Evil' kommt mit krudem Gospel/Blues Anfang und morpht dann in einen lupenreinen Fistraiser, natürlich mit tonnenschwerer Kauz Patina! Muss man noch was zu Titel wie 'Scream Of The Iron Messiah' sagen? Ich denke nicht! Lunatics und Maniacs greifen sich dieses historische Stück Cleveland Metal und gehen steil! Besonders dieser Song klingt stark nach Gene Simmons...

Das ist echter Geschichtsunterricht! Das ist Metal Magick. Gebt Euch dieses vor Herzblut strotzende Zeitdokument und lacht Euch über die ganzen Pop Metaller schlapp...

8 Points. Erscheint am 17.11.2017 via Hells Headbangers.  



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