Section: Interviews 37793Autor: Diggi
Datum: 17.10.2017
Bereich: Interviews

Interview mit Mastermind Ole!

Awaken

FLESHKILLER

Die Band FLESHKILLER würde es womöglich gar nicht geben, wen nicht die Hauptband von Ole – Extol- wieder einmal in den Winterschlaf gegangen wäre. So dürfen wir uns an einem Jahreshochlicht in Sachen innovativem Death Metal erfreuen. Die Scheibe hatte mich komplett wuschig gemacht, so frisch, so mitreissend sind die Stücke auf „Awaken“. Ole, Ziel erreicht?
O: „ Zunächst einmal Vielen Dank. Ich versuche immer mein allerbestes Material zu veröffentlichen, wenn es dann auch noch als zeitlos gut aufgenommen wird, dann habe ich sicherlich mein Ziel erreicht, Ja!“
Worum geht  es in dem Text zu ‚Salt Of The Earth‘?
O: „ Hier werden verschiedene Aussagen von Jesus wieder aufgenommen, die Er an die jüdische Gemeinde dieser Zeit gerichtet hat. Ich finde, das diese Texte gerade Heute eine neue, enorm wichtige Bedeutung bekommen haben. In Zeiten der Angst vor dem „Anderen“, oder der Dämonisierung von allem was einem selbst nicht nahe kommt.“
Das ‚Evil Eclipse‘ erinnert mich an Bands wie Disincarnate oder Atheist, also an Bands die in ihrer Zeit für „thinking men“ Death Metal standen. Ist der schnell bewusst geworden, das Du für FLESHKILLER mit u.a. auch solchen Stilelementen arbeitest, kombiniert mit dem 90er Jahre Prog Metal Geist und das Ganze dann noch in eine moderne, aktuelle Form gießt?
O: „ Ja das ist durchaus meine Herangehensweise wenn ich Meta Songs schreibe. Ich habe schon immer mit einem Death Metal Fundament angefangen und darauf dann moderne, progressive Elemente gebaut. Man könnte sagen, dass ich das schon immer so gemacht habe.“
Nachdem Extol wieder auf Eis gelegt wurden, hattest Du da bereits Material für das Album „Awaken“? 
O: „Nun ja, genau aus dem Grund das David Husvik und ich uns dazu entschieden haben, Extol nicht weiterzuführen, entstand FLESHKILLER. Ich schrieb ohne Unterbrechung neues Material, das deutlich Metall astiger war und zu FLESHKILLER Materila wurde.“
Die Art der Melodiösitiät der Klargesänge im Gegensatz zu den Death Metal Vocals ist atemberaubend und in dieser Qualität durchaus selten. Wie schwierig ist es für dich, diese Gegensätze so in Szene zu setzen und was sollen diese klar gesungenen Teile transferieren?
O: „ Das ist ein sehr natürlicher Prozess für mich, diese Kontraste im Songwriting sind sehr wichtig für mich. Wenn überhaupt, dann sollen diese Parts noch mehr Emotionen rüber bringen.“
‚Warfare‘ hat vom Riffing her durchaus den ein oder anderen Black Metal Moment. Hat dieses Genre Relevanz für dich?
O: „ Nein, um ehrlich zu sein habe ich mich nie wirklich mit diesem Genre befasst. Wenn es um extremen Metal geht, dann war und ist Death Metal immer meine bevorzugte Wahl. Andererseits beziehe ich viel Inspiration aus völlig anderen Musikrichtungen, die mit Metal eher wenig zu tun haben.“
Bitte erkläre uns doch mal das tolle Artwork!
O: „ Das Cover soll den Niedergang des Bösen darstellen, mit einem gefallenen Engel und dem FLESHKILLER.  Es soll den Ethos des Lichts symbolisieren.“
Mhmmmmm…. Wäre man jetzt so auch nicht darauf gekommen. Das Stück ‚Window Of Time‘ ist sehr erhaben, sehr berührend und ein perfekter Abschluss….
O: „ Hier geht es darum das wir nur eine begrenzte Zeit auf dieser Erde zur Verfügung haben und uns darüber im klaren seien sollten, was wir dann auch hinterlassen.  Musikalisch basiert alles auf klaren Melodien, kombiniert mit einem Tech Thrash Unterbau.“
Wie lange hast Du insgesamt an „Awaken“ gearbeitet?
O: „ In Summe waren es so an die 2 Jahre.“
   



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