Section: Reviews 37525Autor: Diggi
Datum: 26.09.2017
Bereich: Reviews

Szene Assel Jo Capitalicide verzettelt sich....

Ice War

ICE WAR

Das Solo Debüt des Ex Iron Dogs Verrückten hätte grandios werden können, wenn Jo den Trash und Bad Taste Faktor seiner Vorgänger Band beibehalten hätte. Wobei das eröffnende 'Battle Zone' in seiner Low-Fi Ästhetik schon Laune macht und an die ein oder andere Schäbi Band der frühen 80er Jahre erinnert. 'Dream Spirit' kommt mit dem passend knuffigen Intro daher, aber dann beginnt der Niveau Limbo; nicht nur das die Produktion noch einige Jota mehr in die Kriechkeller vs. Waschküche Region abtaucht, auch 'Standing Rock' wirkt wie eine launige, von Alkohol geschwängerte Demo Aufnahme irgendwelcher Szene Ultras....

'I am The Prison' covert instrumental sogar die künstlerische Hochphase von Manowar, dazu kredenzt Herr Capitalicide ziemlich unerträglich nöligen Gesang. Besser ist da wieder 'Slavers Whip'. Nein, "Ice War" ist nicht die schmissig-gierige Proto Metal Platte geworden, die sich zumindest euer Rezensent gewünscht hätte, eher ist das hier eine holprige Fahrt durch eine in die Jahre gekommene Geisterbahn, die entweder verschrottet oder generalüberholt werden sollte. Da die Scheibe in diversen Formaten erscheint, erschließt sich mir in Bezug auf Kosten/Nutzen Faktor auch nicht die schreiend beschissene - zwar so gewollte - Anti Produktion. Nee, das war nix.

4 Points. Erscheint am 29.09.2017 via Shadow Kingdom Records.



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