Section: Reviews 36708Autor: Diggi
Datum: 09.07.2017
Bereich: Reviews

Der Hippi ist tot, der Hippster folgt......

Gravebloom

THE ACCACIA STRAIN

HORNELLA!

Vor 7 Jahren zückte ich eine 6. Trotz der drölfzig Besetzungswechsel die seit dem die Band heim gesucht haben, hat sich phonetisch dagegen wenig bis gar nichts getan. Das ist auch gar kein Problem, wenn man sich einen Sound erschaffen hat, der als ein Alleinstellungsmerkmal (dieses Wort...d.Verf.) taugt, oder einfach zu genial für diese Welt ist.... Nun, beide Kriterien erfüllen THE ACCACIA STRAIN nicht unbedingt.

Auch auf "Gravebloom" wird sich fleissig selbst neutralisiert, im Midtempo gerifft und geblökt, für die 2010er Torte spekulierte ich noch obgleich der zaghaften Verschachtelungstatkik bzgl. des Riffings, das die Band vielleicht bei folgeden Alben den Schritt Richtung Meshuggah Metal geht.... Nein, das haben Sie auch 7 Jahre später nicht getan und auch hier kann ich überzeugend konstatieren: Das ist auch gar kein Problem, denn schlechte Generika gibt es schon zu Hauf.

Das Material auf "Gravebloom" verweigert sich selbst, gibt kein echtes Hochlicht preis.... Einzig das Spiel mit der Symbolik diverser Geheimgesellschaften auf Cover und Booklet kann restlos überzeugen, aufgrund der stilsicheren, ikonischen Darstellung. Musikalisch ist das hier anno 2017 weder konservativer Death Core, der ja immerhin als Anachronismus desen angesehen werden könnte, was eben THE ACCACIA STRAIN hier abliefern: Druckvoll basslastige Beliebigkeit. 

5 Points. Erschienen über Rize Records.  



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