Section: Reviews 36564Autor: Diggi
Datum: 17.06.2017
Bereich: Reviews

Post aus Boston......

Devotion Lost

MAMMOTHOR

HORNELLA!

Ich bin in die Falle getappt! Der US Postal Service Wisch, den Joshua Johnson an uns ausgefüllt hat,liegt nun unter der CD und zu Beginn schaute ich mir das Bandphoto im Booklet an und dachte mir nur so.......

Egal,denn ich vermeide es eigentlich nach der Optik Musik zu beurteilen, geht ja auch gar nicht, oder? "Devotion Lost" routiert nun schon länger bei mir im Player und ich bin begeistert obgleich der Frische, der Umbekümmertheit und auch gleichzeitig obgleich der Reife, die die 4 Amis hier in z.T. erstklassige Stücke gießen. 'Howling Baying Jackal' lässt jeden Trad Banger nervös hin und her rutschen, denn die wunderbaren Twin Leads erinnern an Maiden zu "Powerslave" oder "Somehwere..." Zeiten. Also an eine Band die damals noch echte Impulse gesetzt hat! Das tun MAMMOTHOR aber auch, denn der Opener macht richtig Laune und präsentiert einen sehr starken Travis Lowell am Mikro, der hier den Metal Hero gibt! 

Bitte nicht falsch verstehen: Die Band ist keine True Metal Band, das zeigt sich schon im folgenden 'Skin', ein dunkler, schleppender Power Metal Stampfer, der dezent an skandinavische Meister wie Tad Morose, Morgana Lefay oder Hollow erinnert! Verdammt cool! 'Faith Healer' ist ein wenig rüpeliger, agiert im alternativen Metal vs. 90er Jahre Verve. Dazu ist der Gesang gleich 2 Töne tiefer angesiedelt. Trotzdem gefällt auch dieses Stück! 'Elusive Engineer' ist eine wunderbar warme Halbballade, toll komponiert, mit wieder einmal sackstarker Gitarren und Gesangsarbeit!

Das folgende 'This Is Not An Exit' ist keine Coverversion von Anthrax, sondern ein eher launiger Hard Rocker, der vom verspielten Bass dominiert wird, ansonsten aber nicht so richtig weiß welche Richtung er einschlagen soll. Zum Ende des Drehers schleichen sich leider einige Füller ein, da waren 12 Songs ca. 3 zu viel. Außerdem tippe ich mal darauf, das die Stücke im letzten Drittel älteren Datums sind, den Sie tönen deutlich Hard Rockiger!

Mit 'Pillar Of Simeon' findet sich dann aber doch noch ein Volltreffer, auch wenn der leichte Thrash Metal Einschlag gegenüber dem restlichen Material gewöhnungsbedürftig ist.

Checkt diese Band, noch agieren Sie autark und hängen sich an keinen Trend Express! Coole Scheibe!

8 Points.



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