Section: Reviews 35976Autor: Diggi
Datum: 19.04.2017
Bereich: Reviews

Was soll da jetzt noch kommen....

Fail?Lure

FARSOT

HORNELLA!

FARSOT sind und bleiben einzigartig, schaffen Sie es doch sich jedweder Erwartungshaltung sowie turnusmäßigen Veröffentlichungsintervallen zu entziehen. 6 Jahre nach dem Meisterwerk "Insects", das, wenn ich es in den letzten 6 Jahren gehört habe, ähnlich wie Tool oder Type O Negative Alben immer wieder neue Aspekte aufzeigt, gelingtes den Thüringern mit "Fail?Lure" wieder Mauern einzureissen, Black Metal in sich gekehrt zu konservieren und gleichzeitig aufzubohren. Wie bitte kann man ein Opus Magnus wie 'With Obsidian Hands' schreiben? Das werden nur FARSOT wissen, fast jeder Song geht über 8 Minuten, jedes Stück bedeutet ein Soundkosmos, indem man sich verlieren kann, oder verlieren muss. Alleine fühlt man sich jedenfalls nie, denn FARSOT haben blanker Raserei, Katharsis und meditative Sequenzen gegenüber gestellt. Grimmig beginnt z.b. 'Undercurrent' entwickelt sich dann zu einem tiefschwarzen Juwel, meisterlich warm produziert.

Das Album folgt einem konzeptionellem Überbau, basierend auf dem experimentellen Film "Verschwörung der Frauen" von Peter Greeenaway. Das hier hinterher auf einem See der Stöpsel gezogen wird und drei Frauen (Hauptprotagonisten) den männlichen Nichtschwimmer im Boot zurücklassen, sei hier nur als Anreiz positioniert, sich mit dieser abgepfiffenen Story auseinanderzusetzen. FARSOT hingegen erschaffen beklemmende Täler, erhabene Sound Gebirge, Untertongesang sowie noch progressivere Strukturen wie bei "Insects" fordern den Hörer mehr als heraus. Ein Fazit kann man bei solch einem Album nicht präsentieren, vielleicht in 6 Jahren... Bis dahin bleibt mir nichts als 

10 Points zu verteilen

Erscheint am 21.04.2017 via Prohecy Productions.



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