Section: Reviews 35849Autor: Diggi
Datum: 10.04.2017
Bereich: Reviews

Nach dem grandiosen Einstand vor 2 Jahren....

Oblivion

DUST IN MIND

HORNELLA!

Die Band ist und bleibt fleißig, angetrieben von Häuptling, Gitarrist, Produzent und Visionär Dam haben DUST IN MIND ihren Modern Metal wieder ein wenig mehr Industrial Einflüsse zugefügt, wirken aber auf "Oblivion" fokussierter und konzentrieren sich auf wirksames Riffing und catchy Vocals, wieder hervorragend von Sängerin Jen dargeboten.

Bereits jetzt hat die Band mit Hilfe des Know How des eigenen Psyrus Studio 3 Video Clips zu Stücken aus "Oblivion" gedreht, zuletzt ein wirklich unkonventionells zu einem ernsten Thema; Diskriminierungen und Mobbing and Schulen. 'I´m Different' so der Titel ist eine eher zurückgenommene Midtempo Nummer, die vorherigen 'Lullaby', 'Spreading Disease' und 'Get Out' stehen eher für die Macht es Riffs und treibendem Drumming. Eine Premiere in Sachen Songwriting ist das komplett elektronische 'Mrs.Epilepsy' welches niemanden kalt lässt. Sehr bedrückend!

DUST IN MIND orientieren sich mittlerweile immer mehr an Bands wie Pain, 'Oblivion' ist da ein gutes Beispiel, wobei gerade dieses Stück, obwohl es wohl den Härte Peak des Albums darstellt, gegenüber den anderen Titeln ein wenig abfällt. Schwer groovend ist z.B. 'Born To Fight', erinnert irgendwie an Prong zu Cleansing Zeiten, das ist ja nicht die schlechteste Referenz.'Anesthesia' baut eher gediegen Atmosphäre auf, steht im Kontrast zu den größtenteils wuchtig groovenden Industrial Metal Stücken auf dem Album.

Hart und schnell wird "Oblivion" mit 'Coward' beschlossen. DUST IN MIND werden mit diesem Album ihren exzellenten Ruf als innovative, junge Metal Band untermauern und haben bereits jetzt einen eigenen, unverwechselbaren Stil etabliert. Das ist, richtig eingesetzt ein mächtiges Pfund!

8 Points.

Erschienen über dark TUNES



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