Section: Konzertberichte 34419Autor: Sista S.
Datum: 15.11.2016
Bereich: Konzertberichte















Oberhausen König Pilsener Arena

13.11.2016

VOLBEAT + AIRBOURNE + CROBOT

... drei ... Highlights in einer Packung. Na da wollen wir doch dabei sein.

SEAL THE DEAL & LET S BOOGIE!!! Das ist das sechste Album der Band Nummero uno aus Dänemark: VOLBEAT

Die Hardrockband CROBOT aus den USA eröffneten das Konzert - AIRBOURNE aus Downunder waren der Co Headliner und ja, VOLBEAT waren die Boogiematoren des Abends. Aber der Reihe nach:

Ich freute mich wie Bolle, der jüngst zu Pfingsten nach Pankow reiste, über den kurzfristigen Bescheid der Promotion-Werft Hamburg, dass ich doch noch mit auf der Liste stand für Fotos und einen Konzertbericht. Ich fühlte mich gesalbt. Dementsprechend gut vorbereitet wollte ich sein. Kamerabatterien Check: geladen. Meine Laune Check: hervorragend. Mitfahrer Check: an Bord. Tankfüllung Check: paßt. Also ab nach Oberhausen.

Die beschwingt lustige Fahrt zum Musiktatort endete mit einem Parkplatzdesaster. Man kennt es. Parkhaus voll. 37ste Runde. Zufallsfund. Dann im Trab weiter zur Halle. Ankunft. Gästepässe abgeholt und reingeschummelt am VIP-Eingang. Die Schlange draußen war zu lang und ich hätte dadurch auch noch die 2te Band verpasst. Das geht ja gar nicht. Innen angekommen war es leider schon zu spät für die erste Kapelle. So blieb nur ein Foto vom Eingang oben und der Erkenntnis, dass CROBOT eine würdige Anheizerkapelle waren und wirklich ordentlich das Rockerbein geschüttelt haben. Schon jetzt kam ich in Groovestimmung, finde es aber schade, dass das Publikum nicht wirklich mitfeierte. Tja, das Leid der Vorbands eben. In Holland scheint das anders zu sein. Da werden auch die Supportkapellen gefeiert. So zumindest habe ich es einige Male erlebt. Vielleicht sollten wir ein bißchen mehr niederländische Gepflogenheiten übernehmen. Die Kapellen würde es jedenfalls freuen.

Nach CROBOT wurde es etwas skurril. Nicht die Stimmung an für sich, die war gut, denn die Leute kennen AIRBOURNE gut und haben sich darauf gefreut. Ich verstehe die Handhabung der Fotografen nicht, auch wenn es mittlerweile sehr oft vorkommt. Song 1-5 durften bei AIRBOURNE gebildlichtet werden, das ist normal. Was mich etwas ärgert ist der Zustand, dass man danach die Halle verlassen muß oder wahlweise die Kamera an der Garderobe abgeben. Zur nächsten Band darf man wieder rein, 3 Songs ablichten und wieder raus. Und ganz skurril, und ich war die einzige Fotografin die das veralbert hat, war folgendes: alle Fotofritzen mußten zusammen bleiben, zusammen raus, zusammen wieder rein und wieder zusammen raus. Ich habe gefragt, ob wir in Zweierreihen gehen und uns die Händchen reichen sollen?! Kam wohl nicht so gut an. <

Dudes und Dudettes, ich schließe mich nicht jedem Scheiß an. Also hab ich von dem Konzert AIRBOURNE nicht viel zu berichten außer die kurze Zeit im Fotograben. Ich mag die Band. AIRBOURNE betraten die Bühne. Großer Applaus und Boooooooooom, hat es geknallt. Die Sicherungen sind durchgeflogen und die Kapelle stand ohne Strom da. 3-4 Minuten war alles still. Die Techniker agierten sehr fix und richteten alles. Der Fronter hatte seinen Spaß und unterhielt das Publikum mit Gesten und putzigem Lachen. Alles wieder eingeplugged  ging es los. Super Stimmung. Die Leute haben gefeiert und AIRBOURNE haben sich den Arsch abgerockt. Eine wirklich geile Live Band.

Nach einer Umbaupause von ca. ¾ Stunde kam die Zeit für VOLBEAT. Was für eine Stimmung. Band und Publikum sind eine Einheit. Die Partykommunikation war von erster Sekunde an in vollem Gange. 3 Songs Zeit hatte ich, mir Gedanken über den Gig zu machen, denn ich beschloss, danach zu gehen, weil ich es nicht einsehe Fotos zu machen und dann raus zu müssen, weil ich eine Kamera habe. 1000de Menschen filmen mit ihrem Handy und machen Fotos.

Die meiste Stimmung verbreitete Gitarrist Rob. Ein Genius vor dem Herrn. Er zeigt die größte Spielfreude und machte dies durch Mimik und Gestik klar. Er grinste. Er hüppte, Er rannte über die Bühne und schmiß quasi die gesamte Show.  Selbige stahl er übrigens dem Sänger der zwar toll war, aber nicht in Hochform. Manchmal sah er etwas gequält aus. Ich hoffe, dass er gesund ist.

Aus Trotz bin ich vor den anderen Fotomenschen raus gegangen, ohne Zweierreihe, ohne Händchenhalten und überhaupt – ohne die Fotogruppe. So mag das Gang und Gebe sein, aber ich dislike das. Da ist ein Konzert wo Fotografen „arbeiten“ – zwar mit Spaß, aber das Wort ARBEITEN kennt jeder, und außerdem ist das kein Fotoworkshopkindergarten. Wird das überall so verbreitet, schaue ich mir keine Konzerte mehr an bzw, schreibe keine Berichte mehr. Wenn alle anderen das brav mitmachen, sollen sie das ruhig… mir sagt das nicht zu und ich muß nicht alle Neuheiten akzeptieren!!!

Fazit:

Ich liebe VOLBEAT, hätte gerne das Interview gemacht, welches irgendwo in der Labelkette hängen blieb aber ok, ich war happy zu den glücklichen Menschen zu gehören, die über den Event schreiben durften. Alle Bands haben eine gute Figur gemacht und die Zuschauer durften zufrieden nach Hause gegangen sein.

Nun hoffe ich auf ein Interview an anderer Stelle zu gegebener Zeit.

Bussi an alle. Ich hatte Spaß!!!



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