Section: Festivals 26277Autor: Sista S.
Datum: 25.01.2014
Bereich: Festivals












Oberhausen Turbinenhalle

PERSISTENCE TOUR

Unseren Dank senden wir mal wieder an Marc und Johanna von MadTours, Berlin.  Sie ermöglichten die Gästeliste und den Fotopaß, und es war ein Vergnügen, dort vor Ort zu sein.

Aufgesattelt… warme Juppe an und ab ´gen Oberhausen, zusammen mit Al“ex“, dem Brainkiller der Redaktion.

Bei 8 Kapellen war der Einlass entsprechend früh – was für uns zeitlich nicht machbar war; schließlich gehören auch wir zur arbeitenden Gesellschaft...

Wir schafften gerade noch die RYKERS mitzunehmen – und verfehlten die anderen Vorbands. Wir befragten daher das Publikum, und ALLE waren der Ansicht, dass hier die richtigen Bands für diese Tour ausgesucht wurden. Jede Kapelle ein Treffer, was bei großen Festivals leider nicht immer so anzutreffen ist.

Der Sound in der Turbinenhalle – na ja – ist relativ grottig. Steht man hinten im Saale, kommt recht viel Gemansche an, aber hey; eine solche Halle zu beschallen ist tatsächlich nicht einfach.

Ich erinnere mich noch an die RYKERS und hätte gar nicht gedacht, dass die immer noch (oder schon wieder) musikalisch aktiv sind. UND GENAU DAS WAREN SIE!!! Diese Kapelle war überhaupt die Überraschung des Abends. Zuvor sah ich sie zwei mal live, und ehrlich gesagt hielt sich meine Begeisterung damals in Grenzen. Um so erfreuter war ich, was hier zu sehen war. Ja sogar richtig abgefahren bin ich auf diese Band.

Hier könnt ihr euch über youtube ein cooles Video reinziehen. Der Eindruck stimmt und ich hoffe, dass es Rezimaterial geben wird.

http://www.youtube.com/watch?v=oBaXJilmJDY

Umbaupause:

TERROR – yeah – ein Name – eine Band – ein Freiflug. Wie zu erwarten rammten die Jungs alles in Grund und Boden – und zwar unangespitzt.  Gleich in der ersten Sekunde war klar, wie würdig ein Co-Headliner ist und wie er zu klingen hat.  Sichtlich gut in Form, Aggression in den Hölzchen und jede Menge geile Songs heizten das Publikum auf. In den ersten Reihen kochte es beinahe über. Ein Crowdsurfer wurde mit stark blutender Nase heraus gefischt und die ansässige Security kümmerte sich freundlich um ihn. Das ist leider nicht immer selbstverständlich.

Auch hier ein Sound – Eindruck von den TERRORisten

http://www.youtube.com/watch?v=UjwDOrFATm0

https://www.facebook.com/terrorhardcore?fref=ts

Nach letzter, kurzer Umbaupause, ward es dann endlich so weit. Trotz Riesengaudi und unglaublichem Happynessgrinsen (hättsch koi Oan, würdsch im Kreis grinsen) wurde mir bewusst, dass so ein Abend richtig anstrengend ist und meine OPs tatsächlich körperliche Spuren hinterlassen haben.

Wir waren aber nicht da um rumzuflennen; NEIN; der liebe Leser soll wissen, wie grandios der Hauptact war – und dass eine erfahrene Kapelle wie die SUICIDAL TENDENCIES zurecht die Oberattraktion des Abends waren.

Die Bandmannen stürmten auf die Bühne; der Sänger wartete kurz am Bühnenrand; schnaufend wie ein Boxer beim Aufwärmtraining, und im richtigen Augenblick rannte er wie ein Irrer über die Bretter und haute „You Can´t Bring Me Down“ raus. Dieser Eröffnungssong ist das offizielle „Go“ an die Fans.  Jetzt klappte auch der letzte Bürgersteig hoch und der Pulk mutierte zu einer Horde wilder Freaks.

Beim dritten Song holte Mike 10 Leute auf die Bühne die es verstanden, Party zu machen.

Mike ist kein bisschen gealtert – mit seinen 50 Lenzchen strahlt er die gleiche Energie und Stärke aus, die man von ihm kennt.  Mimik und Gestik sind sein Steckenpferd, und wie immer spricht er viel mit den Leuten. Die Band ist politisch, humorvoll und a bisserl sarkastisch, und wenn man zwischen den Zeilen liest und sich Zeit für die Texte nimmt, wird man sehen, dass die Feder intelligent geführt ist.

Aber was sage ich? Jeder weiß, was er/sie zu erwarten hat, wenn diese Band uns auf den heimischen Bühnen beglückt.  Zig mal durfte ich miterleben, wie gewaltig diese Maschine auf uns einprügelt, und niemals wurde ich auch nur im Ansatz enttäuscht.

Wer ST tatsächlich noch nie live gesehen hat, der schaue auf die Seiten der Band.

https://www.facebook.com/suicidaltendencies

http://www.suicidaltendencies.com/

Abschließend zu sagen war , dass der Abend mal wieder ein Stückchen mehr Musikgeschichte geschrieben hat . Ich bin begeisterte Anhängerin von ehrlichem, in die Tiefe gehendem Sound – HC Punk von den Veteranen der ersten Stunde – von einer Band, welche die Szene geprägt hat wie kaum eine andere.

C u bald wieder!!!

Webb:

https://www.facebook.com/persistencetourhc

 



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