Section: Festivals 24255Autor: Amir
Datum: 22.05.2013
Bereich: Festivals





















Ein kleiner Ausschnitt...

ROCK HARD FESTIVAL 2013

D.A.D. & QUEENSRYCHE

Die Location war einmal mehr das Gelsenkirchener Amphitheater mit direkter Lage am Rhein-Herne-Kanal. Entgegen der üblichen kompletten Berichterstattung eines solchen Events hatten wir dieses Mal den Fokus auf eine Band, die aktuell in juristischen Strudeln kreist und dennoch die eigene musikalische Zukunft fortschreiben möchte, unter diesem oder einem anderen Namen (siehe dazu auch das Interview mit Drummer Scott Rockenfield). QUEENSRYCHE.

Bevor die US-Formation jedoch an jedem Abend die zeltüberspannte Bühne in Gelsenkirchen entern sollte, hatte das Tagesprogramm noch den Auftritt von D.A.D. (auch diese Herrschaften kennen sich ja mit rechtlichen Problemen um ihren Bandnamen zur Genüge aus!) vorgesehen.

Bei strahlendem Sonnenschein und gemäßigten Temperaturen trat man also an, den Zuschauern im Betonrund des Amphitheaters ordentlich einzuheizen. Frontmann Jesper Binzer, der mit seinen Ansagen auf Deutsch den einen oder anderen Schmunzler sicher hatte und seine 3 musikalischen Mitstreiter (Bruder Jacob an der Gitarre, Bassist Stig Pedersen und Drummer Laust Sonne) konnten das Publikum mit ihrem Auftritt erfreuen.

Nicht zuletzt der Welterfolg "Sleeping my day away", den wirklich jeder Musikfan mitsingen kann, sorgte für Begeisterung. Auch der Bassist mit seinen abenteuerlichen  Instrumenten (u.a. Raketenbass und funkensprühendem Helm) bekam für sein optisches Erscheinungsbild viel Beachtung.

Dann - gegen 21:30 Uhr - war es endlich soweit. Unsere Premiere von QUEENSRYCHE mit ihrem neuen (seit 2012) Sänger Todd La Torre. Die Setlist war für uns nicht überraschend, nachdem wir zuvor ein Interview (siehe dort) geführt und daher einen entsprechenden Einblick hatten, aber "anders" war sie schon.

Nach all den Jahren um "Operation mindcrime" und mit "Silent lucidity" kamen beim 2013er Set der Progressive Metaller aus Seattle einige Songs aus längst vergangenen Tagen zum Zug, die der vorherige Frontmann Geoff Tate nicht hatte spielen wollen. Die Band präsentierte sich wie aus einem Guss und man konnte nicht ahnen, dass man erst seit wenigen Monaten zusammen spielt. Neben Stücken der Anfangstage wurde aber auch Einiges an modernerem Material gerockt. Mein persönlicher Favorit des Abends: "Eyes of a stranger".

90 Minuten dauerte das Set von QUEENSRYCHE und wie Scott uns vorher im Interview verriet hat man weitere Pläne für eine alternative Setlist für die Gigs, wenn man im Herbst nach Europa zurückkehrt. Sicherlich wird auch das keine Enttäuschung werden, davon kann man mal getrost ausgehen. "Empire" stellte einen würdigen Ausklang des zweiten Festivaltages dar.

QUEENSRYCHE are back...strong and mighty. Das neue Album erscheint im kommenden Monat und als Jemand, der schon mal ´reingehört hat, kann ich sagen: amtlich! Auch live hat man uns mit "Fallout" ja einen ersten Vorgeschmack des neuen Release abgeliefert. Auch die restlichen Songs bewegen sich auf hohem Niveau. Cool!

Checkt es aus...im Juni 2013!!

 


(Bericht und Fotos von Amir Djawadi)



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