Section: Festivals 21540Autor: Amir
Datum: 20.08.2012
Bereich: Festivals




Balingen 2012

Bang Your Head-Festival

Diverse Bands

Am 12.07. wurde in der Messehalle eine Warm-Up-Fete gestartet, bei der vom Hörensagen besonders die beiden ersten der 4 Bands (Majesty, Freedom Call, Bonfire, Jon Olivia’s Pain) zu Überzeugen vermochten.

Am 13. startete dann um 09:00 Uhr die 2 tĂ€gige Open Air Veranstaltung auf dem MessegelĂ€nde. Die Location ist wirklich klasse und neben der riesigen BĂŒhne fanden sich zahlreiche VerkaufsstĂ€nde und Gastronomieangebote. Auch die sanitĂ€ren Einrichten sind fĂŒr ein Festival dieser GrĂ¶ĂŸenordnung in wirklich gutem Zustand. Der Campingplatz befindet sich etwas außerhalb und der Shuttlebus-Service zum FestivalgelĂ€nde wurde allseits gelobt.

Um kurz nach 09:00 Uhr hieß es „BĂŒhne frei“ fĂŒr eine Black-Metal-Combo, die musikalisch eher wenig zu bieten hatte und zu deren Auftritt nur wenige Leute den Weg zur BĂŒhne fanden. PĂŒnktlich um 10:00 Uhr betraten dann die Lokalmatadoren von Forensick aus Horb die BĂŒhne.

Die Band hatte das im Vorfeld durchgefĂŒhrte Bandvoting fĂŒr den Opener ĂŒberraschend deutlich gewonnen. Und die 5 sympathischen Jungs zeigten von Anfang an, dass sie zu Recht hier auf der BĂŒhne standen. Die Musik im Stile der NWOBHM konnte voll ĂŒberzeugen und der Band war die pure Spielfreude nicht aber ihre NervositĂ€t anzumerken. Am Ende des 40-Minuten Gigs hatte sich der Platz vor der BĂŒhne merklich gefĂŒllt. Im Anschluss an diesen Auftritt konnte die niederlĂ€ndische 3-Mann-Combo Vanderbuyst mit ihrem traditionellen Heavy-Metal/Hard Rock-Mix die Stimmung weiter steigern. Die beiden folgenden Bands Crash Diet und Diamand Head waren eher unspektakulĂ€r.

Firewind verwechselte meiner Meinung nach guten Sound mit LautstĂ€rke und konnte mich daher im Vergleich zu frĂŒheren Auftritten nicht ganz ĂŒberzeugen. Armored Saint schafften es, die Stimmung wieder zu steigern, bevor mit Powerwolf einer der bisherigen Festival-Höhepunkte folgte. Über die Optik der Band (Christliche Roben mit Vampirschminke) kann man sicher streiten, aber mit ihren zum Mitsingen bestens geeigneten Hymnen brachte die deutsch-rumĂ€nische Band die Fans voll auf ihre Seite.

Die Stimmung konnte Kamelot nicht ganz halten. Ihre Musik ist fĂŒr ein Festival möglicherweise schon zu anspruchsvoll. Der Auftritt war auf jeden Fall musikalisch erstklassig. Der neue SĂ€nger Tommy Karevik wußte stimmlich voll zu ĂŒberzeugen und erstmals kam wegen der einsetzenden Dunkelheit auch die Lichtanlage besser zur Geltung.

Nach nunmehr 9 Stunden war das Festival dann fĂŒr mich zu Ende. Arch Enemy, Thin Lizzy und Venom mussten ohne mich spielen und so ging ein wirklich gelungener Festival-Tag entgegen aller Prognosen trocken zu Ende. Auch das Angebot des 2. Tages konnte ich leider nicht nutzen. Zum Preis von rd. 85 € fĂŒr das Festival-Komplett-Ticket bekommt man beim BYH auf jeden Fall einiges geboten und es ist sicher eine Reise wert.

FĂŒr 2013 sind schon Accept und Saxon bestĂ€tigt, so dass auch im nĂ€chsten Jahr wieder ein Super-Festival in Aussicht steht.



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