Duncan Patterson ist zurück! Nach einem fast tief spirituellen Album in 2006... ...reflektiert nun "Immaculada" die Reisen des Songwriters der letzten 4 Jahre.... Immaculada ION AVE!
"Madre protegenos", das Debüt hat mich in einer kalten Dezember Nacht anno 2006 verzaubert. Im wahrsten Sinne des Wortes! Selten hatte ich zuvor solch intensive, meditative Musik gehört, weit weg vom Festival Mitklatsch Folk und irgendwelchem Mittelalter Markt Esoterik Kitsch! Das war State of the Art!
Kann der Ex-"Anathema" Musiker Duncan Patterson erneut, ganze 4 Jahre später Herz und Verstand des Hörers aus dieser zerissenen Welt entführen?
War das Debüt eher mystisch und vom Habitus eher tief spirituell, so ist Duncan mit "Immaculata" mitten in seinem eigenen World Music Kosmos angekommen. "Immaculada" der Opener führt die flüsternde, verzehrende Art und Weise des Debüts noch fort, ,mit "Temptation" fühlt man sich dann schon eher im Orient angekommen, sehr perkussiv und treibend, fast beschwörend kommt das Stück einem uralten Tempeltanz gleich.
"Adoration" bietet dann wieder melancholisch süssen urbanen keltischen Folk, so wie wir Ihn von "ION" kennen. In der Mitte des Albums merkt man den Stücken, das permanente Reisen des Protagonisten zwischen Irland und Griechenland an; auch das das Album im portugiesischen Hinterland aufgenommen wurde.
Mit "The silent stars" und "Return to the spirit" nimmt uns der Komponist dann nochmal mit in die schroffe Irische Landschaft, diesmal nicht in einer kalten Dezember Nacht. Aber auch Sommernächte können magisch sein!
"Madre protegenos" bleibt ein Meisterstück und lebte von einer keltischen Magie, "Immaculata" funktioniert als Kompass für das Projekt "ION" hervorragend und schlägt nun das Kapitel "Worldmusic" auf.
Für Metalheads, war die mystische Grundstimmung des Debüts noch interessant, hier muss die Mystik der musikalischen Reise weichen!
Trotzdem starke 7 Points.Erschienen über EQM.
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