Section: Festivals 16834Autor: Brainkiller
Datum: 05.07.2010
Bereich: Festivals

Scorched Earth Festival

Devils Night, Invictum, Kadvrik, Dark Daze Ahead

Scorched Earth Festival
Freitag, 02.07.2010
Autor: Damiana

Am vergangenen Freitag fand zum ersten Mal das Scorched Earth Festival statt.

Dieses Festival ist eine Initiative von 4 jungen M├╝nsteranern, die sich dem Deathmetal verschrieben haben. Ziel dieses Festivals ist es, jungen Metalbands aus NRW ein Forum zu bieten.

Um 19:00 Uhr sollte der Einlass beginnen, doch es gab einige kleine technische Schwierigkeiten und dadurch wurde der Einlass um circa 45 Minuten verz├Âgert. Doch gegen alle Erwartungen war die Stimmung vor der Location, dem Caf├ę Lorenz gut. Die Leute sa├čen drau├čen und haben sich schon einmal auf einen guten, stimmungsreichen Partyabend eingestimmt.

Um ungef├Ąhr 20 Uhr betrat die junge Band Devils Night ( www.myspace.com/devilsnightband ) aus M├╝nster die B├╝hne. Sie er├Âffneten das Festival mit eine Mischung aus Melodic- , Black- , Thrash- , Progressive Metal/Core.

Kein schlechter Einstieg f├╝r diesen Abend. Es fanden sich zwar nur wenig Zuschauer vor der B├╝hne ein, aber die, die da waren, haben gemeinsam mit der Band gute Stimmung verbreitet.

Anschlie├čend eroberte Invictum ( www.myspace.com/invictumband ) die B├╝hne. Die 4 Bandmitglieder sind zwischen 16 und 20 Jahren alt und treten seit 2 Jahren gemeinsam in der M├╝nsteraner Metalszene auf.

W├Ąhrend ihres Auftritts heizten sie den Zuschauern mit Melodic - Deathmetal ein und brachten sie trotz den drau├čen herrschenden ├╝ber 30┬░ zum Bangen.

W├Ąhrend der Umbauphase fanden sich die Besucher bei dem Wetter drau├čen vor der Location ein tranken, rauchten und redeten.

Dann folgte Kadavrik ( www.myspace.com/kadavrik ), eine Nachwuchsband aus Wesel. Die f├╝nfk├Âpfige melodic Death- and symphonic Blackmetal Band konnte in der Vergangenheit schon mit Gr├Â├čen wie Alice Cooper, Manowar oder Death Angel spielen, zudem haben sie seit ihrer Gr├╝ndung im Jahr 2004 schon zwei Alben ver├Âffentlicht. Dieses Jahr werden sie aufgrund eines Votings auf dem Summerbreeze spielen.

Die Halle f├╝llte sich und Kadavrik begr├╝├čte die Besucher. Aus aktuellem Anlass, sprich der Fu├čball-WM, trat die Band in Deutschland-Shirts auf, was f├╝r Abwechslung sorgte.

Ihren Gig er├Âffneten sie mit Icecold Winters Grave, einem Song von ihrem ersten Album.

Es folgten Lieder vom ersten und zweiten Album.

Sp├Ątestens nach den ersten zwei Liedern war die Stimmung beim Publikum bombastisch und die Band strahlte Spa├č aus. Das Publikum wurde von dem S├Ąnger, Niklas, aufgefordert zu bangen oder zu moshen. Gesagt, getan.

Nach acht Liedern, ausgeglichenes Verh├Ąltnis von alten und neueren Liedern, Spa├č beim Publikum und super Show der Band, hie├č es schlie├člich, dass das letzte Lied folgt.

Doch nach dem neunten Lied, Alive With Nothingless, verlangte das Publikum eine Zugabe und ohne langes z├Âgern ert├Ânte die Zugabe der Weseler. Es war The Die Is Cast von dem ersten Album.

Die Stimmung spr├╝hte noch einmal ├╝ber und als die letzten T├Âne abgeklungen waren, trat die gesamte Band noch einmal nach vorne, bedankte und verbeugte sich.

Unter gro├čem Applaus verlie├čen sie die B├╝hne.

Nach einer weiteren Pause, drau├čen vor der Location, betrat die letzte Band des Abends die B├╝hne.

Dark Daze Ahead ( www.myspace.com/darkdazeaheadband ), eine junge, f├╝nfk├Âpfige Band aus Bielefeld beendeten den Abend mit einem breit gef├Ącherten Repertoire aus krachenden Metalcore-Riffs und Screams und melodischen Parts, wo jedoch Cleanvoice und Keyboard hervor treten.

Die Stimmung war, wie bei allen Anderen, gut und sie ├╝berzeugten die Zuschauer. Es waren alle zufrieden, dies merkte man an dem Applaus, den sie ernteten.

Nachdem Dark Daze Ahead die B├╝hne verlassen hatten, wurde noch gem├╝tlich beisammen gesessen und gefeiert.

Fazit: Ein gelungenes Event, welches unbedingt nach einer Wiederholung schreit. Trotz anf├Ąnglichen Schwierigkeiten, war die Stimmung gut und entspannt.

Die Bandauswahl, sowie die Location waren passend und gut gew├Ąhlt von den Organisatoren.

Schon allein die Idee mit ihrer Intention verlangt nach Unterst├╝tzung und erneutem Stattfinden.

Bleibt f├╝r das n├Ąchste Mal nur zu hoffen, dass mehr Menschen den Weg zu dieser Veranstaltung finden, denn wenn nicht w├Ąre es schade.

An dieser Stelle ein gro├čes Danke an die Organisatoren, den Techniker und nat├╝rlich die Bands, ohne die es nicht m├Âglich gewesen w├Ąre.







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